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Diablo 4: Nach DDoS-Attacke – Frustrierte Fans fordern erneut ein gestrichenes Feature

Nach DDoS-Attacke – Fans sehen Lösung in Offline-Modus

© Blizzard / Activision Blizzard

Nachdem Blizzard von Samstag an bis in den Sonntag hinein mit heftigen DDoS-Attacken zu kämpfen hatte, waren beliebte Games wie World of Warcraft oder das vor Kurzem erschienene Diablo 4 stundenlang unspielbar.

Spieler wandten sich verzweifelt an den Support – ohne Erfolg. Blizzard selbst äußerte sich über Twitter zu den Schwierigkeiten und versprach, man würde bereits an einer Lösung arbeiten. Doch die Fans sehen eine solche vor allem im fehlenden Offline-Modus.

Diablo 4: Nach DDoS-Attacke – Fans sehen Lösung in verwehrtem Offline-Modus


Sogar der hauseigene Battle.net-Launcher wurde seitens Blizzard mit einem Hinweis versehen, der über die Login-Probleme und den DDoS-Angriff informieren sollte. Am Sonntagabend folgte dann die Entwarnung: Über den Twitter-Account erklärte man die Attacke für überstanden, wobei nicht ganz ersichtlich wurde, ob Blizzard sie vereiteln konnte oder die Angreifer einfach aufgehört hatten. Über die sozialen Netzwerke zeigte sich die Spielerschaft von Diablo 4 sichtlich frustriert:



Auch auf Reddit machten sich die gescholtenen Fans Luft, wollten sie doch wie Nutzer LethalBacon ganz gemütlich ihr Wochenende in Diablo 4 verbringen. Und während derartige DDoS-Attacken keine Seltenheit sind und nahezu jeden Entwickler und jedes Spiel zu jeder Zeit treffen können, ist es doch gleichzeitig eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass Blizzard sich bewusst gegen einen Offline-Modus des Hack’n’Slay entschieden hat – was einigen Spielern noch immer gut im Gedächtnis hängengeblieben zu sein scheint.

Auch andere Online-Probleme, wie beispielsweise Disconnects, die unter anderem zum Tod des ersten Level 100 Hardcore-Charakter von Diablo 4 geführt haben, wären mit einer Offline-Option der Vergangenheit angehörig. Doch gegen eben jene will Blizzard nun mit einem frischen Feature selbst vorgehen.

Eine kurze Geschichte der Videospiele

Die Geschichte der Videospiele beginnt bereits in den späten 1940er Jahren mit wissenschaftlichen Tüfteleien. Die erste bekannte von ihnen war “OXO”, ein Tic-Tac-Toe-Spiel, in dem man gegen den Computer antrat.

Kommentare

10 Kommentare

  1. Mafuba hat geschrieben: 27.06.2023 18:57 Die anderen Zwei verfolge ich nicht aber Maurice hat Klipp und Klar gesagt, dass das Spiel sehr gut ist obwohl es "MMO-Gedöns" und einen Überteuerten Skin Shop hat. Das erstere hat Ihm sogar entgegen seiner Befürchtungen gut gefallen.
    Wäre alles schlecht an dem Spiel, würde es ja auch niemand spielen wollen? :Blauesauge:

  2. Mafuba hat geschrieben: 27.06.2023 18:57 Kann man jetzt jedoch tatsächlich behaupten, dass das Spiel nur für oder um die Skins Designt ist?
    Es ist so designed, dass man die coolen skins sieht, wenn man andere Spieler trifft. Oder bei seinem Lieblingsstreamer. Die sind nicht einfach nur da, sie erfüllen einen Zweck.

  3. Pingu hat geschrieben: 27.06.2023 15:23
    Mafuba hat geschrieben: 27.06.2023 15:10 Trifft bei D4 (noch) nicht zu.
    Falls man irgendwann EXP-Beschleunigungs-Tränke, Ausrüszungsgegenstände, Fähigkeiten usw. Kaufen kann bin ich bei dir.
    Ein Spiel kann auch um den Shop herum designed sein, ohne dass es Pay2Win gibt.
    Ok bei dem Konkreten beispiel hier, Diablo 4, wären es dann die Skins. Wahrscheinlich geben auch mache Spieler 25 EUR aus um cool auszusehen. Kann man jetzt jedoch tatsächlich behaupten, dass das Spiel nur für oder um die Skins Designt ist?
    Zum MMORPG Thema: D4 hat Weltbosse, Instanzen, Gilden, Chat und Handelsfuntionen etc. Was ist der große Unterschied zu MMORGs? Fällt es nicht sogar darunter?
    Wobei ich das gar nicht verteidigen will mit dem always on. Ich habe D3 damals sehr gerne unterwegs auf der Switch oder offline auf der PS4 gespielt. Habe auch lange mit mir gehardert ob ich den 4. Teil kaufen soll wegen dem Online Zwang
    Khorneblume hat geschrieben: 27.06.2023 15:33 Maurice Weber
    Die anderen Zwei verfolge ich nicht aber Maurice hat Klipp und Klar gesagt, dass das Spiel sehr gut ist obwohl es "MMO-Gedöns" und einen Überteuerten Skin Shop hat. Das erstere hat Ihm sogar entgegen seiner Befürchtungen gut gefallen.

  4. Frameshift hat geschrieben: 27.06.2023 11:17 Aber aber aber... ohne traffic und Datensammlung geht das doch alles nicht!
    Es muss doch jeder Mausklick in real time gemonitored werden, und Spiele überhaupt rentabel zu machen.
    Die ganzen offline-Spielhersteller sind doch schon längst von Butter auf Margharine umgestiegen, das kannste doch den Shareholdern nicht antun!!!!
    Völlig überzogene Wünsche hier wieder. /s
    sau geil :Hüpf:

  5. Pingu hat geschrieben: 27.06.2023 15:23 Ein Spiel kann auch um den Shop herum designed sein, ohne dass es Pay2Win gibt.
    Ja, das ist definitiv so.
    Ich muss auch dazu sagen, bisher habe ich D4 abseits der Beta nicht gespielt, und weigere mich da auch schon wegen Onlinezwang alleine dagegen. Aber unabhängig davon, gibt es halt immer mehr Einschätzungen von sehr bekannten Spieleredakteuren, die genau diese Kritik an D4 hervorbringen. Da wären unter anderem Jochen Gebauer, Maurice Weber oder Steffen Heller. Also völlig an den Haaren herbeigezogen wird diese Kritik vermutlich nicht sein. Die Suchtwirkung gehört da natürlich mit zum Spieldesign.

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