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Sega: Arbeitet gemeinsam mit Atlus an neuen Marken für kommende Konsolengeneration

Arbeitet gemeinsam mit Atlus an neuen Marken für kommende Konsolengeneration

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Sega arbeitet zusammen mit Atlus an einer neuen Marke, die für die nächste Konsolengeneration vorbereitet wird. Das hat Segas Director Toshihiro Nagoshi nach Angaben bei Persona Central im Gespräch mit Dengeki PlayStation verraten.

„Atlus befindet sich in einer Phase, in der das Unternehmen eine Richtung abseits von Persona und Shin Megami Tensei einschlagen muss“
, ist Nagoshi überzeugt. „Sowohl Sega als auch Atlus arbeiten in Erwartung auf die neue Generation [von Konsolen] an neuen Marken.“

Für Nagoshi sind eigene und starke Marken ein wichtiger Stützpfeiler für die kommenden Jahre. Tatsächlich geht er so weit zu behaupten, dass es sich bei IPs um die „ultimative Plattform der Zukunft“ handelt – auch in Anbetracht dessen, dass seiner Meinung nach die Hardware trotz PlayStation 5 und Xbox Scarlett zunehmend in den Hintergrund rücken dürfte.

„Sieht man eine IP nur als Verkaufswerkzeug, wird sie sich abnutzen. Das war bisher das Schicksal von Software, weil sich die Generationen auf die Hardware fokussiert haben. Aber das wird ab jetzt nicht mehr der Fall sein“, ist sich Nagoshi sicher und dürfte dabei auch auf die zunehmende Bedeutung von Streaming-Technologien anspielen.

Kommentare

15 Kommentare

  1. Ich lehne mich mal aus dem Fenster, aber könnte es sein, dass man für die "Zusammenarbeit" mit Sony gewisse Richtlinien erfüllen muss? Wie z.B. eine Lokalisierung?
    Dabei ist Atlus nämlich auch sehr kreativ.
    Persona 5 in Englisch, Persona 5 Dancing in Deutsch und der Persona Dungeon Crawler bekommt nichtmal englische Sprachausgabe.

  2. Ich halte es auch nicht wirklich für sonderlich glaubwürdig, dass die Engines SO ein Problem darstellen, in anbetracht dessen was halt alles geportet wird, urältester Shit, auch von Handheld Spielen schafft man rüber zu bringen aber auf der anderen Seite, so einige Japano Ports haben ja ihre Mängel, ich sag nur Nier Automata und Full Screen, die japanischen Studios haben da definitiv ihre Probleme und stecken gefühlt oder tatsächlich in den 90er Jahren fest (was, wenn man sich die Strukturen anschaut, nicht verwundert). Exklusivdeals als weitere Erklärung nennt man immer wieder aber ich kann halt auch nur sagen, dafür haben wir halt bis heute keine Belege. Ich meine, da gab es zuletzt in UK DIE Playstation Titel noch mal neuaufgelegt mit quasi "Limited Covers" und wer war nicht dabei? Atlus mit Persona. Mir scheint nicht, dass Sony hier wirklich irgendeine innige Beziehung pflegt. Dann würde man doch auch nicht erlauben, dass Atlus ständig, wenn auch mit anderen Titeln, Nintendo bedient und dann sogar einen Playstation Charakter auf die Switch bringt. Es würde den meisten Sinn machen, absolut! Nur gibt es absolut keine Hinweise auf irgendein Geschäft whatsoever und so läuft das Geschäft eigentlich nicht. Exklusivdeals trägt man normalerweise nach außen.
    Ich denke allerdings auch, dass sich langsam etwas tun könnte, siehe Catherine (offensichtlich ja auch nichts worauf Sony seine Hand drauf hat). Aber Atlus geht so vorsichtig und ja dilettantisch heran als hätten sie keine Erfahrung und fürchteten mit dem testenden kleinen Zeh im Wasser von einem Hai angesprungen zu werden.

  3. SethSteiner hat geschrieben: 26.10.2019 17:05 Ich denke ja dass es nicht nur das ist aber ja natürlich auch. Auf der einen Seite gibt es halt Spike Chunsoft die voll in die Offensive gehen und Multiplattform Releases ihrer Nischenspiele veröffentlichen, daneben dann wiederum eben Atlus, die eine völlig veraltete Version eines ihrer Spiele kurz vor Release der neuen Version auf den PC bringen, dann für ein Smash Bros. einen Charakter bringen, ohne das dazugehörige Spiel dazu. Genau hier kann eine andere Firma denke ich helfen, vielleicht etwas frischen Wind reinzubringen und ja am Ende auch für mehr Sicherheit zu Sorgen. Im Fall von Atlus scheint es aber, zumindest las sich das teilweise in einigen Kommentaren Online so, dass sie (auch etwas typisch japanisch) technische Schwierigkeiten haben und es nicht mal unbedingt am fehlenden Willen liegt als daran, dass man mit den Engine/s etwas Schwierigkeiten hat, die Spiele auch auf andere Plattformen zu porten, obwohl das ja eigentlich heutzutage leichter sein sollte den je.
    Ich denke die Chancen bei Atlus sind sehr groß, dass die Exklusivität bestimmter Reihen auf bestimmter Hardware auf Hinterzimmerdeals basiert. Nicht nur die Exklusivität von Persona, sondern die von SMT genauso.
    Im Prinzip muss man das fast hoffen. Weil man sonst am Geisteszustand der Verantwortlichen zweifeln muss.
    Die Geschichte mit den Multiplattformengines stimmt zwar natürlich auch irgendwie, ein Unreal 4 macht sowas einfacher (für SMTV nutzen sie das ja anscheinend, also vielleicht wollen sie das wirklich einführen). Aber auf der anderen Seite bekommen es andere, teilweise noch kleinere Studios auch prima hin, ihre seltsamen und oft technisch rückständigen Engine-Eigenkonstruktionen auf andere Konsolen und den PC zu portieren. Gust z.B. mit der Atelier-Reihe. Also warum nicht auch Atlus? Das ist eigentlich keine Ausrede. Falcom ist auch so ein Fall, Multiplattform bekommt heute jedes Indiestudio mit noch viel weniger Mitarbeitern...

  4. Gerade SEGA hat schmerzlich erfahren müssen, wie genau das halt nicht wirklich klappt. Valkyria Chronicles kam für die Playstation, hat sich eher solala verkauft also ging man auf Handheld, womit es auch nicht wirklich besser wurde also blieb man im 3. nur noch in Japan und das war das Ende bis man einen Neustart wagte, in dem man Valkyria Chronicles auf PC brachte, was erfolgreich genug war um Valkyria Chronicles 4 zu rechtfertigen, das man entsprechend nicht mehr nur auf einer Plattform exklusiv veröffentlichte.

  5. Auf den japanischen Platformen verkaufen sich deren Spiele nun mal am besten. Nicht nur in Japan. Auch in Europa. Hätte ich das neueste Gears spielen wollen, hätte ich mir ne Box und keine PS4/Switch gekauft.

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