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Suicide Squad: Kill the Justice League – Warner Bros. zeigt sich sehr enttäuscht vom Antihelden-Shooter

Antihelden-Shooter bleibt „hinter den Erwartungen zurück“

© Rocksteady / Warner Bros. Interactive Entertainment

Dass Suicide Squad: Kill the Justice League nach langer Entwicklungszeit, viel Kritik noch während der Marketing-Phase und schlechten Vorschauen kein Kassenschlager wird, ist für die meisten wohl keine Überraschung.

 

Für Warner Bros. Games, die Geldgeber und Publisher hinter dem von Rocksteady entwickelten Antihelden-Shooter rund um Harley Quinn, Deadshot, King Shark und Captain Boomerang, ist das ein schwacher Trost. Denn als das Projekt ursprünglich in Planung ging, hat man sich offenbar andere Zahlen und vor allem andere Gewinne ausgemalt.

© Rocksteady / Warner Bros. Interactive Entertainment

Suicide Squad: Kill the Justice League – Warner Bros. hat mit mehr Erfolg gerechnet

Wie die Kollegen von IGN berichten, ließ Gunnar Wiedenfels, seines Zeichens Warner Bros. Discovery Chief Financial Officer, während einer Telefonkonferenz verlauten, dass Suicide Squad: Kill the Justice League „hinter den Erwartungen zurück” blieb. Den genauen Profit oder Verlust nannte er zwar nicht, angesichts der mitunter katastrophalen Spielerzahlen dürfte Wiedenfels Formulierung aber ziemlich euphemistisch ausfallen.

„Dieses Jahr ist Suicide Squad, eine unserer zentralen Videospielveröffentlichungen in 2024, seit dem Release zu Beginn des Quartals hinter den Erwartungen zurückgeblieben, was unserem Spielegeschäft im ersten Quartal einen harten Jahresvergleich beschert“, so Wiedenfels. Zugegeben: Mit dem zu dieser Zeit 2023 veröffentlichten Hogwarts Legacy, das dank Vorbestellungen schon vor dem eigentlichen Erscheinen die Charts stürmte, möchte sich nun wirklich kein Titel messen.

Den Statistiken von SteamDB zufolge kam Suicide Squad: Kill the Justice League auf einen lausigen Peak von 13.459 gleichzeitigen Spielern, in den letzten 24 Stunden lag der Höhepunkt unter 1.000. Zum Vergleich: Bei Helldivers 2 mussten die Entwickler zuletzt die maximale Anzahl gleichzeitiger Spieler auf 450.000 beschränken, damit die Server nicht den Geist aufgeben. In unserem Test von Suicide Squad: Kill the Justice League schnitt der Antihelden-Shooter besser ab als erwartet, wies aber trotzdem eine gehörige Menge an Mängeln auf.

Kommentare

10 Kommentare

  1. Laut einem Leaker, der auch in der Vergangenheit mit seinen Voraussagen korrekt lag, soll es wohl 5 Seasons geben. Die finale fünfte Season soll im Frühjahr 2025 rauskommen (die 4. im Januar), und danach geht das Spiel wahrscheinlich in den Maintenance Mode über.
    https://boundingintocomics.com/2024/04/ ... arly-2025/
    Am Ende des Hauptspiels wurden ja 13 weitere Brainiacs angeteasert. Das bedeutet nicht zwangsweise, dass auch 13 Seasons geplant waren, aber es wird davon ausgegangen, dass Warner wegen der schlechten Zahlen den Rotstift ansetzte.

  2. European Monthly Charts
    [...]
    Outside of the Top Ten there's Suicide Squad: Kill The Justice League at No.12. We know the game performed below Warner Bros' expectations, but to place its performance in context, its opening five weeks are 33% lower than what Gotham Knights managed in 2022, and 61% lower than what Guardians of the Galaxy managed in 2021.
    https://www.gamesindustry.biz/european- ... hly-charts
    UK February Charts
    [...]
    The next new release in the charts is Warner Bros' Suicide Squad: Kill The Justice League at No.4. The game has performed below the publisher's expectations, and its first four weeks on sale is 20% lower than what both 2022's Gotham Knights and 2021's Marvel's Guardians of the Galaxy managed.
    https://www.gamesindustry.biz/helldiver ... ary-charts
    Der jüngste Steamsale hat auch nicht viel geholfen in Sachen Spielerzahlen, es bleibt bei ein paar hundert.

  3. Jau, erstmal alles kaufen. Wenns einem nicht gefällt, setzt man sich wie üblich mit der Firmenleitung zusammen, diskuttiert ein wenig und bestellt einfach den kommenden Titel schonmal vor, weil der bestimmt kein Desaster wird.
    Ich fürchte, ich bin zu ewiggestrig für neue, zukunftsträchtige Modelle.

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