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Skyrim: Streamer lässt Chat NPCs vertonen – bereut es, weil es eben das Internet ist

Twitch-Streamer erschafft Mod, mit der Zuschauer NPCs vertonen können

© Bethesda Softworks / Bethesda Softworks

Fast dreizehn Jahre nach dem originalen Release ist The Elder Scrolls 5: Skyrim immer noch ein Paradies für viele Modder, wovon auch der Twitch-Streamer Blurbs angetan war. Seine Idee? Über ein Plugin dem Chat ermöglichen, dass diese einzelne Dialogzeilen für verschiedene NPCs einreichen können.

Gesagt, getan und natürlich kommt es am Ende so, wie es eben im Internet immer sein muss: Statt freundlichen, zu einem Fantasy-Rollenspiel passenden Worten folgen Memes, Beleidigungen und jede Menge absurde Äußerungen, die den Streamer dazu bringen, dass er die Mod ein kleines bisschen bereut. 

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So würde Skyrim klingen, wenn der Twitch-Chat Dialoge schreibt

Die Grundlage für Blurbs Mod ist verhältnismäßig simpel: Jeder Abonnent seines Twitch-Kanals kann eine maximal 300 Zeichen lange Nachricht schreiben, ein Geschlecht und eine Stimmlage festlegen und anschließend einsenden. Die Mod implementiert dann mithilfe eines Text-to-Speech-Tools das Gesagte in die Welt von The Elder Scrolls 5: Skyrim.


Es dauerte natürlich nicht lange bis der Twitch-Chat nun… so ist, wie er eben ist. Kaum war die Mod aktiv, wurde Blurbs Charakter mit den Worten „Hey there, kid, you want some drugs?“, „You smell like bad cheese… I think it’s your feet“ oder „Sup dude, nice c***“ begrüßt. Mit zunehmender Dauer wurde manche Dialogzeilen noch absurder, griffen Memes auf oder versuchten die komplette Tragödie von Darth Plaugeis wiederzugeben.



Was Blurbs zuvor nicht komplett verraten hat: Stirbt ein NPC, der von einem Nutzer vertont wurde, dann wurde jener für den Chat fünf Minuten lang gebannt. Ein wenig Risiko war also immer dabei, dass der Streamer vielleicht aus Rache über das Gesagte das Schwert zückte. Nachdem die Mod laut Blurbs den „maximalen Grad an Verdummung“ erreicht hat, bereute er seine Entscheidung und entschuldigte sich auf Twitter mit einem Augenzwinkern für seine Idee.

Keine Veröffentlichung geplant

Wer selbst Streamer ist und Interesse an dem Skyrim-Tool hat, schaut allerdings in die Röhre. Blurbs, so berichtet Kotaku, habe derzeit keinen Plan, seine Modifikation der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dies sei vor allem ein technisches Problem, da es keine klassische Mod sei, sondern vor allem verschiedene Programme umfasst, die miteinander verbunden sind.

Er wolle allerdings ein YouTube-Video veröffentlichen, wo er die technischen Hintergründe näher erläutern wird. Wer will, kann dann eventuell eine eigene Lösung finden, um einen Twitch-Chat auf die eine oder andere Weise in Skyrim einzubauen.

Alternativ und unabhängig von Skyrim kann man bei einem ebenfalls zu Amazon gehörenden Angebot seine Prise Bethesda abholen: Die Fallout-Serie läuft seit Anfang April bei Prime und ist mehr als nur erfolgreich gestartet.

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