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Game of Thrones – Episode 6: The Ice Dragon (Adventure) – Starke Regie, schwaches Finale

Mit der sechsten Folge „The Ice Dragon“ hat Telltale Games das Kapitel rund um Game of Thrones geschlossen. Moment, nicht ganz: Die zweite Staffel ist ja bereits angekündigt. Warum das sinnvoll ist klären wir ebenso wie die Frage nach der Einschätzung dieses Episoden-Adventures. Dabei gehen wir nicht näher auf erzählerische Details dieser sechsten Folge ein, sondern wollen diesen Abschluss nutzen, um die gesamte Reihe zu bewerten.

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Pro & Kontra

Gefällt mir

  • sehr emotionale Situationen
  • Familienstory wird gut in Außenpolitik integriert
  • Gnadenlosigkeit der Spielwelt greifbar
  • Rollenwechsel sorgen für mehrere Perspektiven
  • Spannung durch Antwortwahl gegen die Zeit
  • Entscheidungen mit Konsequenzen
  • gelungene Anspielungen auf die Romane
  • Reaktionstests sorgen für Abwechslung im Kampf
  • sehr gute englische Sprecher; Untertitel einblendbar
  • Statistik inkl. User-Entscheidungen am Ende

Gefällt mir nicht

  • keinerlei Rätselanspruch
  • nur sehr kleine Schauplätze
  • viele Hintergründe wirken grafisch fade
  • keine deutsche Sprachausgabe
  • oberflächliche Zusammenfassung zu Beginn
  • unter zwei Stunden Spielzeit
  • schwaches Finale mit zu vielen offenen Fragen
Kommentare

25 Kommentare

  1. Da ich aktuell sowieso leicht GOT gehyped bin, war die Staffel der perfekte Lückenfüller.
    Nördlich der Mauer war es für mich am interessantesten. Ich hatte bei dem Namen der letzten Folge zwar mehr erhofft, aber das wäre dann vllt doch zu krass gewesen. :P
    Laut News ist die 2te Staffel ja schon sehr lange angekündigt. Wann soll es denn soweit sein?

  2. Ich hab das Spiel vor ca. 2 Monaten auch einmal komplett durchgespielt (3 Abende) und empfand es als massive Verschwendung von Lebenszeit.
    Es ist imho komplett sinnlos und 90% der Zeit gähnend langweilig.
    Einzig die gelegentlichen Dialoge mit Cersei/Tyrion waren spannend.

  3. Habs auch in einem Stück durchgezogen (also ... über mehrere Tage hinweg).
    Im Großen und Ganzen hat es mir sehr gut gefallen, von der Dramaturgie kam es der Serie wirklich nahe, auch die bekannten Figuren wie Tyrion oder Daenerys wirkten authentisch auf mich.
    Was mir aber nicht wirklich gefallen hat, war dieses "Vorgaukeln" von Entscheidungsmöglichkeiten. Ich habe es nur ein Mal durch, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es sowas wie unterschiedliche Enden wieder gar nicht gibt, oder?
    Also vollkommen egal, wie ich mich verhalte, im Endeffekt habe ich nur wirklich Einfluss, wer am Ende lebt und wer nicht - und zwar im Fall von vielleicht 2 oder 3 Hauptfiguren?
    Ich bitte um ein paar alternative Erfahrungen, ohne dass ich große Teile des Spiels sofort nachholen "muss":

    Spoiler
    Show
    Ich opferte Rodrik für Asher. Ergebnis: Die Staffel endet mit einem halbtoten, schwer verwundeten Asher. Hätte ich Asher geopfert, hätte die Staffel mit einem halbtoten, schwer verwundeten Rodrik geendet, richtig? So oder so, ich kriege einen "Krüppel"-Forrester?
    Ich entschied mich, die Whitehills in mein Haus einzuladen, gab der Tochter Gwyn mein Friedensversprechen und entschied mich für den Hinterhalt mit den Grubenkämpfern. Wie erwartet ging der schief, Ergebnis: Gwyn sticht auf Asher ein, der rettet sich und tötet Gryff und diesen schweren Krieger. Mutter Forrester stirbt. Beskha schnappt sich Ryon und entkommt.
    Lasst mich raten: Hätte ich mich fürs Gift entschieden, wäre Ludd Whitehill skeptisch geworden, meinetwegen hätte ein niederer Soldat den Wein getrunken, wäre krepiert, und eine Schlacht wie in meinem Fall wäre entbrannt?
    Und ... wenn ich das Versprechen an Gwyn eingehalten und den Hinterhalt abgebrochen hätte - lasst mich raten, die Grubenkämpfer wären unzufrieden geworden und hätten den Angriff von sich aus eingeleitet?
    Also, egal was ich getan hätte, einen anderen als einen kriegerischen Ausgang im Hauptstrang hätte es gar nicht geben können?
    Nachtrag: Hab ein bisschen...

  4. Habe das Spiel jetzt in ein rutsch fast durchgespielt und mir hat es richtig gut gefallen! Kann die schlechte Kritik nicht so richtig nachvollziehen. Gerade das offene Ende macht doch erst richtig Lust auf mehr und gehört zu GoT doch dazu.
    Ebenso was die Entscheidungen angeht. Schon TWD1 hat damals ein die "Freiheit" nur vorgegaukelt. Am Ende lief es daraus hinaus wie Telltale es wollte und nicht wie wir Entschieden haben.
    Mich stört es nicht das ich im echt eigentlich nur wenig Einfluss auf die Story habe. Mich hat es auch so gepackt und hat mich besser unterhalten als die 2.te Staffel von TWD.

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