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Magrunner: Dark Pulse (Logik & Kreativität) – Magrunner: Dark Pulse

Was wäre passiert, wenn Cthulhu den Testräumen von Aperture Science einen Besuch abgestattet hätte? Mit Magrunner: Dark Pulse geht Entwickler Frogwares genau dieser Frage auf den Grund. Warum gut geklaut manchmal besser ist als schlecht erfunden und ob das Konzept „Portal trifft Lovecraft“ funktioniert, klärt unser Test.

© 3 AM Games / Frogwares / Focus Home / Deep Silver

Fazit

Portal versus Lovecraft? Das klingt interessant und die kleine Spieleschmiede Frogwares schafft es in einigen wenigen Momenten auch beinahe, so etwas wie Atmosphäre aufzubauen. Leider zerstören die unbeholfen wirkenden  Zwischensequenzen in den Aufzügen sowie die plump plazierten Gegner und Schockmomente den subtilen Horror, den ein Spiel rund um den Chtulhu-Kult nötig hätte. Auf diese Weise bleibt man deutlich hinter der Klasse des Vorbildes Portal zurück, dass gerade durch seine sarkastische Inszenierung punkten konnte. So bleibt ein ordentlicher Puzzle-Plattformer mit solider Kulisse, dessen Mechaniken gut funktionieren und der mit interessanten Levels sowie Szenarien zu überzeugen weiß.  Zwar hat man gerade zu Beginn das Gefühl, dass ein wenig mehr Eigenständigkeit dem Titel gut getan hätte, aber die Magnet-Rätsel und die Level in der zweiten Hälfte bringen genug  eigene Ideen wie den knuffigen Magnethund Newton mit, um sich vom großen Vorbild abzugrenzen. Hätte man mehr in die Inszenierung und Atmosphäre investiert und die Lovecraft-Thematik nicht so wirkungslos verheizt, wäre aufgrund des ambitionierten Ansatzes mehr drin gewesen.

Wertung

PC
PC

Ordentlicher Puzzler im Portal-Stil, der unter einer schwachen Inszenierung und fehlender Atmosphäre leidet.

Kommentare

8 Kommentare

  1. Ich finde die Lernkurve etwas hart. Ich habe es endlich geschafft bis einen Level vor Newton zu kommen und hier verzweifle ich ein wenig.
    Portal war dagegen echt ein Kinderspiel. Vielleicht hatte mein Hirn mit der Technik dort weniger Probleme.

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