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Razer Wolverine Ultimate (Hardware) – Besser als der Elite-Controller?

Gamepads… normalerweise nicht der Rede wert, weil sowohl Microsoft als
auch Sony ihren aktuellen Konsolen hochwertige Controller beilegen, die
nur wenige Wünsche offenlassen. Und trotzdem: Als ich das erste Mal mit
Microsofts Elite-Controller unterwegs war, fühlte sich das sofort
besser an als das normale Eingabegerät. Verarbeitungsqualität und
zusätzliche Tasten sorgten für ein präziseres, intuitiveres und
letztlich deutlich besseres Erlebnis. Lange empfand ich den Elite
deshalb als Maßstab aller Controller-Dinge – bis ich zum ersten Mal den
Razer Raiju für PlayStation 4 und den Razer Wolverine Ultimate für Xbox
One in den Händen hielt.

1:

Einleitung
2: Mehr Tasten – mehr Kontrolle
3: Erreichbarkeit und Qualität der Tasten
4: Analogsticks und Steuerkreuze
5: Was ist sonst noch interessant?

Überraschend gut

Wir hatten gar keinen Bericht geplant, weder über den Raiju noch den Wolverine. Nachdem ich mir vor etwa zwei Monaten aber den Raiju gekauft hatte, war ich davon so begeistert, dass ich etwas dazu schreiben wollte. Also habe ich Razer um ein Leihmodell des Wolverine gebeten, den ich seitdem etwa einen Monat lang unter die Lupe genommen habe. Warum wir zwei verschiedene Controller besprechen? Weil es sich um sehr ähnliche Modelle handelt, die sich hauptsächlich dadurch unterscheiden, dass der vor kurzem veröffentlichte Wolverine an einer Xbox One, der Ende 2016 erschienene Raiju hingegen an einer PS4 verwendet werden kann. Am PC funktionieren zudem beide Gamepads.

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Die Größenunterschiede im direkten Vergleich. Der Raiju (oben links) ist der größte Controller, liegt aber ebenso hervorragend in der Hand wie der Wolverine Ultimate sowie das originale Xbox-One-Gamepad. © 4P/Screenshot

Ein Hinweis dabei zum Wolverine, den es in zwei Ausführungen gibt: Ich habe ausschließlich den Wolverine Ultimate nutzen können. Zu Einzelheiten des in Ausstattung und Funktionsumfang kleineren Wolverine Tournament Edition habe ich mich zwar erkundigt, ich kenne ihn aber nicht aus eigener Erfahrung.

Zwei Monster an der Leine

Zunächst einmal sind sowohl der Raiju als auch der Wolverine Ultimate hochwertige Geräte, die mit weit über 100 Euro zu Buche schlagen. Sie sind keine günstige Alternative zu den normalen Controllern, sondern bieten ein ganz bestimmtes Erlebnis für Spieler, die sich mehr Präzision und Flexibilität wünschen. Und sie sind kabelgebunden, müssen also physisch mit Konsole oder PC verbunden sein. Die mitgelieferten, ummantelten Kabel sind großzügige drei Meter lang, wobei ich mit einer Verlängerung mitunter noch weiter von PS4 oder Xbox One entfernt sitze. Ich wusste, dass mich das nicht stören würde, da ich sämtliche Controller ohnehin fast ausschließlich per Kabel anschließe (potentielle Eingabe-Verzögerungen, überschaubare Akku-Laufzeiten und Controller-Wechsel sind für mich weitaus größere Stör-Faktoren), aber hier gehen die Empfindlichkeiten erfahrungsgemäß auseinander.

Kommentare

5 Kommentare

  1. TRigger sollen wohl gar keinen Widerstand haben. Schade würde ordentlich Geld zahlen füt einen Controller mit anderen Impulse Triggern.
    Bei der Ps4 gibts da wohl auch nicht so tolle Alternativen, wobei ich bei dem Nacon Revolution unterschiedliche Dinge gelesen hab.
    Nur fehlen da halt dann die Impulse Trigger.

  2. Wie ist denn Widerstand der Impulse Trigger beim Wolverine??
    hätte schon gerne ein Xbox Pad, wo man deutlich stärkeren Widerstand hat, da sich das bei Rennspielen einfach besser anfühlt.

  3. Also ich bin mit meinem Elite voll zufrieden und kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Gibts auch grad im Angebot für 99€!
    Witziger Nebeneffekt: die magnetisch gekoppelten Sticks/Steuerkreuz/Paddles laden gerade dazu ein, während den Ladescreens damit rumzuspielen. Wenn mans aber übertreibt und ein Paddle bei Spielstart unter der Couch verschwindet kommt man sich recht doof vor...

  4. Sehr interessant, vielen Dank. Interessant wäre aber noch, wie die Quailität im Langzeittest ausfällt. Ob irgendwann Tasten ausleiern oder Analogsticks. Ein, zwei oder drei Monate sind da noch nicht wirklich aussagekräftig.

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