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Star Wars: The Old Republic(Rollenspiel) – Star Wars: The Old Republic

Auf kaum ein Spiel haben Online-Rollenspieler so sehr gewartet wie auf Biowares Star Wars The Old Republic. Jetzt ist die Jedi-Saga endlich da und geht auf Konfrontationskurs mit dem Platzhirsch aus dem Hause Blizzard. Kann die Macht der Vormachtstellung der Bonbon-Fantasy ein Ende setzen? In unserem Test-Tagebuch entführen wir euch auf der Suche nach Antworten in die Alte Republik.

© BioWare Austin / Electronic Arts/LucasArts

Wie? Kein klassischer Test?

[GUI_PLAYER(ID=83512,width=300,text=Mit acht Basisklassen und jeweils eigener Geschichte kann man viel in der Alten Republik erleben.,align=right)]Schon als wir an der Beta teilgenommen hatten, war uns klar, dass Star Wars The Old Republic (SWTOR) ein wahres Monster werden wird. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Genre-Vetretern setzt Bioware bei seiner Online-Premiere auf eine umfangreiche Story. Und das für jede der acht Basisklassen (vier auf Seiten des Imperium, vier auf Seiten der Republik), die sich mit Charakterstufe 10 auf insgesamt 16 Spezialisierungen erweitern – man kann viel erleben. Das Schöne daran: Durch Biowares Entscheidung, sämtliche Dialoge zu vertonen, schlägt man im Online-Bereich einen neuen erzählerischen Weg ein, der mit seiner Inszenierung  neugierig macht.

Doch wie geht man mit einem derartigen Erzähl- und Umfangsmonster um? Wobei es bei Online-Rollenspielen ja ohnehin immer schwer ist, „den“ richtigen Zeitpunkt für den Test zu finden. Ein ungewöhnliches Spiel fordert ungewöhnliche Methoden, weswegen wir uns hier für einige Änderungen unseres normalen Testalltags entschieden haben.

Zweierlei Maß


Zwar haben wir auch bei anderen Titeln häufiger mit mehreren Redakteuren gespielt, doch letztlich verantwortlich für Text und Wertung war immer nur einer (siehe auch „Wie testet 4Players“). Für The Old Republic werden sich Marcel und ich mit Republik und Imperium beschäftigen und jeweils unsere Eindrücke niederschreiben – einer auf jeder Seite des intergalaktischen Konfliktes.

Bei der Reise durch eine Galaxie weit weit entfernt wird man auch auf Alderaan Station machen.
Bei der Reise durch eine Galaxie weit weit entfernt wird man auch auf Alderaan Station machen.

Bei der Textgestaltung haben wir uns ebenfalls für einen Weg abseits des Herkömmlichen entschieden: Wir werden unsere Eindrücke abwechselnd in einem Testtagebuch niederschreiben, wobei bedingt durch z.B. die Strukturen und Spielinhalte oder den Charakterfortschritt im Laufe der nächsten Wochen kontinuierlich, aber in unregelmäßigen Abständen neue Kapitel aufgeschlagen werden, deren jeweiliger Umfang auch variieren kann. Ziel ist es, bis Mitte Januar (aber spätestens vor Ablauf der 30-tägigen Gratiszeit) dieses Testtagebuch zu finalisieren und eine gemeinsame Wertung zu finden. Möge die Macht mit uns sein!

Server-Wahl oder Server-Qual?

Bevor wir uns ins Kampfgetümmel stürzen ein paar Worte zur Serverauswahl: Bioware hat sich auf einen großen Ansturm vorbereitet und über 100 Server aufgestellt, um die erwartete Last zu tragen. Mit über 60 fällt ein Großteil auf die USA, 20 verrichten für das englischsprachige Europa ihren Dienst, ein Dutzend wartet auf deutsche Spieler und zehn Server wurden für die Französisch Sprechenden bereit gestellt. Positiv ist festzuhalten, dass man lokal nicht an Server gebunden ist und man als Deutscher auch auf englischen Maschinen spielen könnte.

Vorrangig kann man hier zwischen  PvE (Spieler gegen Umgebung, also CPU-Gegner plus Spieler-gegen-Spieler in bestimmten Gebieten) sowie allgemeinen PvP (Spieler-gegen-Spieler, immer und überall möglich) wählen. Aber bemerkenswerterweise  findet sich in allen Regionen mindestens je ein PvP- und PvE- Server für Rollenspieler (RP), also Spieler, die auf entsprechende Etikette etc. Wert legen.

Der Soldat auf Seiten der Republik verfügt über mächtige Distanzwaffen.
Der Soldat auf Seiten der Republik verfügt über mächtige Distanzwaffen.

In der Phase, in der nur Spieler mit registriertem Pre-Order-Code zugelassen wurden, sind uns während des Spiels keine Perfomance-Probleme aufgefallen. Bei starker Serverbelastung kann es allerdings zu minuter herben Wartezeiten kommen, bis man sich endlich in der Charakterauswahl wiederfindet. Andererseits jedoch waren gleichzeitig auch viele Server vergleichsweise leer. Natürlich möchte man mit seinem Bekanntenkreis auf einem Server beheimatet sein, doch evtl. sollte man sich dann in den nächsten Tagen abstimmen und ggf. in den sauren Apfel beißen, umziehen und einen Neuanfang starten. Vielleicht bietet Bioware aber auch bei Bedarf eine Migration der Charaktere an oder passt nach Start die Anzahl der Server an.

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