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Assassin’s Creed Shadows: Karte aus der neuen Open World ist jetzt aufgetaucht – so sieht sie aus

Nach den satten 13 Minuten Gameplay, die wir vor wenigen Tagen serviert bekamen, wird uns jetzt die vermeintliche Spielewelt-Karte gereicht.

© Ubisoft

Alles, was du zu Assassin's Creed Mirage wissen musst

Der nächste große Titel der Asassin's Creed-Reihe steht in den Startlöchern. Was du zum lang erwarteten Ubisoft-Hit wissen musst, verraten wir dir hier.

In Sachen Assassin’s Creed geht es aktuell, nicht zuletzt wegen der Ubisoft Forward, heiß her. Jüngst wurde etwa ein 13-minütiges Video zum neuesten Serienteil Assassin’s Creed Shadows veröffentlicht.

Jetzt ist auf Reddit eine vermeintliche Karte der Spielwelt des in den Startlöchern stehenden Serienteils aufgetaucht, welche euch die unterschiedlichen Regionen zeigt. Dabei musste Ubisoft ein paar Zugeständnisse an das reale Japan machen.

Was zeigt die Karte aus dem neuen Assassin’s Creed?

Jetzt mal Tacheles: Was genau ist auf dieser Karte zu sehen, welche mit einiger Wahrscheinlichkeit die gesamte Spielwelt von Assassin’s Creed Shadows abbildet? Laut Reddit-Beitrag seht ihr die neun verschiedenen Regionen Harima, Iga, Kii, Omi, Settsu, Tamha, Yamashiro, Yamato und Wakasa.

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Die abgebildeten Regionen liegen allem Anschein nach vergleichsweise nahe beieinander. Nicht unwahrscheinlich ist also die Mutmaßung, dass ihr als Spieler*in keine langen Gewaltmärsche zwischen den Regionen herunterreißen müsst.

Zum Glück sind wir dabei nicht gänzlich auf Spekulationen angewiesen. Unsere englischsprachigen Kolleg*innen von VGC haben die Chance auf der Ubisoft Forward ergriffen, sich Assistant Game Director Simon Lemay-Comtois geschnappt – und mit ihm über die Größe der Spielewelt geplaudert. Er sagt dazu:

„Jeweils Wichtiges passiert in Kyoto, Osaka oder Azuchi. Wir benötigen diese Orte. Also stellt sich die Frage, wie naturgetreu bilden wir diese Schlösser ab? […] Und dann überlegen wir uns, wie viel dieser Welt wir zwischen diesen Burgen brauchen, um Glaubwürdigkeit zu gewährleisten und [den Spieler*innen] bei der Reise zwischen den Burgen ein Abenteuer zu bieten. Immerhin soll es nicht wirklich vier Tage lang dauern, um von einer zur anderen Burg kommen.“

Simon Lemay-Comtois (Assistant Game Director)

Soweit zur geografischen Authentizität gegenüber den Erfordernissen eines funktionierenden Gamedesigns. Doch auch auf die Größe der Karte im Vergleich zu vorherigen Assassin’s Creeds versteht sich Lemay-Comtois.

Wie groß ist das Spiel im Vergleich zu Odyssey und Valhalla?

„Es [Assassin’s Creed Shadows] ist ungefähr so groß wie Origins, also kleiner als Valhalla, was das Gebiet angeht“, sagt der Ubisoft-Mann weiter. Darüber hinaus weiß er über die Eigenarten der Spielewelt zu sagen: „Es gibt einige Gewässer um Japan herum, aber es ist nicht so wie Griechenland [in Assassin’s Creed Odyssey], das zur Hälfte aus Wasser bestand. Bei Japan ist das nicht der Fall. Wir haben die Küstenlinien und der Biwa-See ist sehr groß, aber [die Karte hat] ungefähr die Größe wie bei Origins.“ Ein Teil der Landschaft aus dem neuesten Serienteil war wie gesagt Bestandteil eines 13-minütigen Gameplay-Videos – welches ihr hier nachgucken könnt:

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Was die Aufs und Abs des Terrains anbelangt, hatte Lemay-Comtois auch einige Infos parat: „In Japan ist es viel gebirgiger, es gibt kleine Berge und Täler. Was wir mit dem Team bei der Erkundungstour in Japan herausgefunden haben, war, dass die meisten interessanten Dinge in den Tälern anzutreffen sind.“ Zudem führt er aus, es gebe in Japan „einige coole Tempel auf den Gipfeln bestimmter Berge“, aber zum Großteil dürft ihr euch das Gelände „wie ein sehr steiles, unbezwingbares Gebüsch“ vorstellen, wie es Lemay-Comtois formuliert, „durch das ihr nicht grundlos hindurchgeht.“

Historisch angesiedelt ist der Titel übrigens im 16ten Jahrhundert, der Azuchi-Momoyama-Zeit. Die historischen Gegebenheiten haben dann auch ihren geografischen Niederschlag in Shadows gefunden. Wie Lemay-Comtois sagt, wird die Größe der Karte von den Erfordernissen des Storytelling diktiert. Der Assistant Game Director erklärt dazu, die Geschichte des Spiels sei hauptsächlich „in Zentraljapan angesiedelt, sodass wir uns nicht auf ganz Japan ausdehnen.“ Daher hatte das Entwicklungsteam wohl „eine grobe Vorstellung vom abzudeckenden Gebiet“, heißt es abschließend.

Erscheinen soll Assassin’s Creed Shadows am 15. November für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Ihr habt also noch ungefähr ein halbes Jahr, um alle anderen Serienteile nachzuholen. Wollt ihr euch die Wartezeit versüßen, legen wir euch unsere ersten Eindrücke vom Gameplay durchs virtuelle Japan ans Herz.

Quellen: Reddit / ACV_R, VGC

Kommentare

3 Kommentare

  1. Interessant ist das weder die Provinzen Owari noch Mino Teil der Karte sind obwohl das die Regionen sind in denen sich Nobunaga (Yasukes Lehnsherr) überwiegend aufgehalten hat und in denen sich ein Großteil der historisch wichtigen Ereignisse abgespielt haben. Die Geschichte wird wohl nur den sehr kurzen Zeitraum vom Tensho-Iga Krieg 1581 bis zum Honno-Ji-Zwischenfall 1582, abdecken.

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