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Erste Einblicke in Assassin’s Creed Shadows: Doppeltes Meucheln in Japan

Mit dem nächsten Assassin’s Creed wirft ein epischer Ableger im wahrsten Sinne seine Schatten voraus. Was wir davon erwarten könnten, wurde uns schon einmal auf dem Summer Game Fest angeteasert.

u00a9 Ubisoft Quebec / Ubisoft

Die Top 10 der besten Assassin’s Creed Spiele

Assassin’s Creed ist die wichtigste Videospielereihe des Spieleentwicklers Ubisoft. Mittlerweile wurden etliche Serienteile des Spiels veröffentlicht. Da stellt sich natürlich eine große Frage: Was ist eigentlich das beste Assassin’s Creed? Wir haben uns beraten und verraten euch, welches die zehn besten Assassin’s Creed-Spiele der Hauptreihe sind – rein subjektiv versteht sich natürlich!

Erst vor Kurzem hat Ubisoft für das nächste Assassin’s Creed einen offiziellen Namen und ein Releasedatum bekanntgegeben. Jetzt gab es auf dem Summer Game Fest das erste Gameplay von Assassin’s Creed Shadows zu sehen.

Dabei zeigte sich nicht nur das feudale Japan des 16. Jahrhunderts in seiner vollen Pracht, auch die beiden Protagonisten des Spiels – Samurai Yasuke und Kunoichi Naoe – präsentierten ihre unterschiedlichen Fähigkeiten.

Assassin’s Creed Shadows: Zwei Charaktere, so passend wie verschieden

Zeitlich ist Assassin’s Creed Shadows in der Azuchi-Momoyama-Periode im späten 16. Jahrhundert einzuordnen. Es ist eine Ära des Umbruchs, gezeichnet durch politische Wirrungen, aber auch eine Ära der Schönheit und prägender Kunstgeschichte. Wir werden uns mit den beiden Hauptcharakteren Yasuke und Naoe in das Spielgeschehen stürzen, die unterschiedlicher nicht sein können; für den Kampf für das gleiche Ziel schweißen sie jedoch eine freundschaftliche Bande.

Kirschblüten und üppig bewässerte Felder – ja, so kennen und lieben wir Japan. (Quelle: Ubisoft)

Mit Yasuke, dem ersten auf einer echten historischen Persönlichkeit basierenden spielbaren Charakter in einem Assassin’s Creed-Teil, können wir die Zeit und die Kultur aus einem einzigartigen persönlichen Blickwinkel betrachten. Naoe, die als Kunoichi (weibliche Ninja) in ein Assassin’s Creed-Setting passt wie kaum ein Charakter vor ihr, steht das Stealth-Gameplay wie angegossen. Ihre Reise beginnt bei Rache und entwickelt sich zu Gerechtigkeit.

Pittoreskes Stadtleben mit Hunde-Highlight

Yasuke reist durch die Stadt Fukuchiyama und wir bekommen zunächst all das zu sehen, was wir von einem Open World-Spiel in Japan erwarten, blühende Kirschbäume, weite Reisfelder, majestätische Tempel. Der Samurai trifft in den Straßen sogar auf einen süßen Akita Inu – und ja, natürlich könnt ihr ihn streicheln! Die Menschen begegnen dem fremdartig anmutenden Mann meist abweisend oder missbilligend – ein Samurai verheißt selten etwas Gutes. Zudem haben die Leute noch nie einen Menschen wie Yasuke, der einst als afrikanischer Diener nach Japan kam, gesehen. Mit seiner kräftigen Statur und der in Asien untypischen Körpergröße überragt er die meisten Einwohner um mindestens einen Kopf.

Bald ist der Samurai auch in Action zu sehen: Mit seiner stachelbewehrten Keule kann er nicht nur kräftig austeilen, sondern auch Angriffe blocken und mit gezielten Treffern Rüstungen zerbrechen. Aber auch das Katana beherrscht Yasuke meisterlich. Dabei wird deutlich, dass Assassin’s Creed Shadows optisch nicht zimperlich mit seinen Spieler*innen umgeht. Da werden Kehlen durchgeschnitzt, durchbohrte Leiber am Katana in die Luft gehoben und Köpfe in Nahaufnahme vom Körper getrennt. Die USK-Prüfung ist noch nicht durch, aber hier riecht es nach einer 18er-Freigabe.

Im Zweikampf macht Yasuke keine Gefangenen. (Quelle: Ubisoft)

Bei der Suche nach einem Ziel (das in der Regel menschlich ist und ein rasches Ableben erfahren soll) gehen Yasuke und Naoe sehr unterschiedlich vor – und ihr könnt wählen, welchen Pfad ihr beschreiten wollt. Während sich die Kunoichi in ein bewachtes Gebiet oder Gebäude meist rein schleicht und sich dabei die Dunkelheit und ihre Beweglichkeit zunutze macht, wählt der Samurai eher den direkten Weg und tritt im wahrsten Sinne die Vordertür ein.

Leise wie ein Schatten oder laut und mit Schaden?

Naoe schwingt sich an einem Fanghaken durch die Luft, mit dem sie sich auch an Gegner heranziehen und sogar an der Decke in Deck-ung (haha) gehen kann, balanciert behände über die Dächer und schaltet Gegner aus der Ferne mit ihren Kunai aus (deren Vorräte stark limitiert sind – jeder Wurf sollte also sitzen). Sie schleicht durch das hohe Gras und sogar durch flaches Wasser, wobei sie einen Bambusstab als Luftröhre nutzt – klassischer Ninja-Trick.

Klassisches Assassinenverhalten: Im Stealth-Mode die Lage auskundschaften. (Quelle: Ubisoft)

Yasuke dagegen rammt alles zur Seite, was ihm im Weg steht. Mit seiner Rüstung und seiner massigen Gestalt rennt er Tore ein und wirft Gegner zu Boden. Weiter entfernte Widersacher können mit der Schrotflinte zur Räson gebracht werden. Dafür kann der Samurai keine Wände erklimmen und erst recht nicht auf schmalen Dachfirsten balancieren. Die beiden Protagonisten ergänzen sich also in ihren Fähigkeiten sehr gut und es bleibt den Spieler*innen überlassen, mit welchem Spielstil sie für welche Mission am besten fahren.

Der natürliche Verlauf der Dinge ist dabei mal euer Freund und mal nicht. Bei Nacht ist Naoe logischerweise für Gegner sehr viel schlechter zu sehen als bei Tag. Auch Wetterkapriolen wie heftiger Wind und Regengüsse können euer Tun verschleiern, gleichzeitig aber auch erschweren. Selbst der Jahreszeitenwechsel hat Einfluss auf manche Missionen. So ist ein Heranpirschen durch flache Gewässer im Winter nicht möglich, da Tümpel und Teiche zugefroren sind.

Entwicklerstudio Ubisoft hat sich also für Assassin’s Creed Shadows in puncto Gameplay einiges einfallen lassen. Ob Story, Questdesign und Spielwelt da mithalten, wird die Zukunft zeigen. Spätestens ab 15. November wissen wir mehr, denn da erscheint das Spiel für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Was an dem Spiel aber auf jeden Fall fehlen wird, könnt ihr hier lesen.

Quelle: Ubisoft

Disclaimer: Für das Summer Game Fest 2024 hat Ubisoft sowohl Flug als auch Unterkunft und Verpflegung bezahlt. Dies beeinflusste aber in keiner Weise unsere BerichterstattungScreenshots wurden vom Publisher zur Verfügung gestellt.

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