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Hogwarts Legacy: Open World der Nintendo Switch-Version offenbar stark beschnitten

Open World der Nintendo Switch-Version offenbar voller Ladebildschirme

© Avalanche Software / Warner Bros. Interactive Entertainment

Lange mussten sich Nintendo Switch-Spieler gedulden, aber neun Monate nach dem Release auf PC und Next Gen-Konsolen landet Hogwarts Legacy auch auf dem Handheld-Hybriden.

 

Dass man beim Erleben der Nintendo Switch-Version des Zauber-Abenteuers einige Abstriche machen muss, dürfte den meisten klar sein: Erst vor wenigen Tagen zeigte der Launch-Trailer von Hogwarts Legacy, wie es um die Grafik wirklich bestellt ist. Nun ist das Spiel erschienen und neue Videos bescheinigen dem Spiel eine bedauerlicherweise abgespeckte Open World.

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Hogwarts Legacy: Ladebildschirm statt Spaziergang

In einer Technik-Analyse des YouTube-Kanals Switch Up wird die Nintendo Switch-Version von Hogwarts Legacy genau unter die Lupe genommen. Bei einem Vergleich mit der PC-Fassung wird auf die grafische Qualität und die Bildrate geschaut, damit sich Spieler, die den Kauf des Open World-Abenteuers auf der portablen Konsole erwägen, genau über die Abstriche informieren können.

Doch gerade die offene Welt ist einer der größten Kritikpunkte an der Nintendo Switch-Version, denn ihr seid bei der Bewegung deutlich eingeschränkt. An einigen Stellen, beispielsweise beim Übergang in das Zaubererdorf Hogsmeade, könnt ihr nicht einfach so weiterspazieren, sondern müsst per Knopfdruck mit einer unsichtbaren Wand interagieren, nur um anschließend einen Ladebildschirm vor die Nase gesetzt zu bekommen.

Noch viel schlimmer: Auch die Shops selbst, die ihr in den anderen Versionen ohne Weiteres durch das Öffnen der jeweiligen Tür betreten könnt, lassen sich nun erst nach dem Starren auf einen Ladebildschirm erkunden. Dürfte sich die schlechtere Grafik und die niedrige Bildrate für viele Nintendo Switch-Spieler noch recht leicht hinnehmen lassen, könnte sich dieser Umstand als ein echter Dämpfer entpuppen.

Die Kollegen von Switch Up berichten von Ladezeiten zwischen 30 und 50 Sekunden, und das summiert sich auf Dauer natürlich. Damit Hogwarts Legacy auf der Nintendo Switch überhaupt läuft, hat man übrigens vor allem bei den Umgebungen gespart, die deutlich weniger detailreich ausfallen, um die Hardware der Konsole nicht zu überfordern. Falls euch jetzt zum Release der Nintendo Switch-Version ganz allgemein interessiert, was der Titel spielerisch zu bieten hat, schaut doch in unserem Test zu Hogwarts Legacy vorbei.

Kommentare

2 Kommentare

  1. Cytasis hat geschrieben: 15.11.2023 08:46 Tja, das passiert wenn man mit ach und Krach versucht Dinge in ein Korsett zu zwingen, wofür sie nie gemacht wurden.
    Nichts gegen die Switch, ich liebe sie. Aber man muss nicht alles auf der Switch bringen, wenns technisch einfach nicht möglich ist. Witcher 3 war da schon ein Krampf, wenn man die anderen Versionen kennt.
    Wobei das schon möglich wäre, wenn man sich halt mehr als 6 Monate Zeit nehmen würde.
    Ich muss da immer an Spiele wie Last of Us oder GTA5 denken, die ja ursprünglich noch für die alten Konsolen erschienen sind und dort echt gut liefen.
    Wenn man also gewillt ist zu optimieren und die nötige Zeit bekäme, dann klappt das auch!
    Fun-Fact:
    Mein PS3 Lüfter war bei Last of Us leiser als der PS4 Lüfter.

  2. Tja, das passiert wenn man mit ach und Krach versucht Dinge in ein Korsett zu zwingen, wofür sie nie gemacht wurden.
    Nichts gegen die Switch, ich liebe sie. Aber man muss nicht alles auf der Switch bringen, wenns technisch einfach nicht möglich ist. Witcher 3 war da schon ein Krampf, wenn man die anderen Versionen kennt.

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