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Star Wars Outlaws verzichtet komplett auf ein typisches Ubisoft-Element

Entwickler über die Open World, fehlende Türme, das Rufsystem und mehr

Star Wars: Outlaws - auch Jabba the Hutt ist dabei
© Massive Entertainment / Ubisoft

Türme in Ubisoft-Spielen gehören eigentlich zum guten Ton, auch wenn das Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend von seiner eigenen Formelhaftigkeit abgerückt ist. Star Wars Outlaws wird sich diesem Trend anschließen und auf das einstige Kernelement komplett verzichten.

Stattdessen will das Entwicklerteam von Massive Entertainment eine offene Welt bieten, die man gerne erkundet und bei der es auch jede Menge zu tun gibt. Sowohl auf den verschiedenen Planeten, als auch im Weltraum. Als wäre das nicht schon genug, müsst ihr zudem auf euren Ruf achten, denn andernfalls drohen Verfolgungsjagden quer durch die Galaxie. 

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Star Wars Outlaws: Keine Türme, aber viel zu tun

Die englischsprachigen Kollegen von Game Informer hatten vor Kurzem die Möglichkeit, mit Creative Director Julian Gerighty über Star Wars Outlaws zu sprechen. Dabei drehte sich auch viel um die Gestaltung und den Aufbau der offenen Spielwelt, die euch in dem für den 30. August 2024 geplanten Action-Adventure erwartet. In dem Gespräch nimmt er direkt eine Sorge aus dem Spiel, die Fans anlässlich von Ubisofts Vergangenheit haben: Es wird in Star Wars Outlaws keine Türme geben, mit denen ihr die verdeckten Bereiche der Karte aufdeckt.



Stattdessen wird man wohl die einzelnen Planeten durch das reine Erkunden für sich entdecken, so wie man es auch aus anderen Open World-Spielen gewohnt ist. Damit es nicht zu langweilig wird, soll es auf jeden der bisher fünf vorgestellten Himmelskörpern und auch im Weltraum selbst jede Menge zu tun geben.

„Die Umlaufbahnen der einzelnen Planeten oder Monde, die wir geschaffen haben, mussten also mit vielen verschiedenen Dingen bevölkert sein. Und wir wollten keinen endlosen Raum erschaffen, also fliegt man mit einem Hyperantrieb von der Umlaufbahn eines Planeten zur Umlaufbahn eines anderen Planeten. Alle unsere Weltraumgebiete sind somit voll von Dingen, die man erledigen kann“, so Gerighty weiter.

Der Ruf, der Attentäter anlockt

Und während man all diese verschiedenen Aufgaben erledigt, dreht sich alles immer um den eigenen Ruf: Als Outlaw seid ihr mit Protagonistin Kay Vess nicht an eine bestimmte Fraktion gebunden, sondern könnt selbst entscheiden, für wen und in welchem Umfang ihr Aufträge annehmt. Dabei kann es auch vorkommen, dass euch ein Syndikat auffordert, einem anderen zu schaden. In diesem Fall solltet ihr jedoch aufpassen, dass ihr es euch nicht mit einem Vertreter ganz besonders verscherzt, denn dann droht Ungemach.

„Wenn man bei ihnen einen schlechten Ruf hat, werden sie Attentäter auf einen hetzen, und das will man wirklich nicht“, merkt der Creative Director für Star Wars Outlaws im Interview an. Auf der anderen Seite erhaltet ihr Zugriff auf besondere Aufträge, Ressourcen und Zugang zum Geheimquartier der jeweiligen Fraktionen, wenn ihr bei ihnen besonders beliebt seid. Das hat sogar noch einen weiteren Vorteil: Ihr bekommt die Möglichkeit, sie auszurauben. Denn jedes Syndikat wird einen speziellen Tresorraum bieten, in dem sich etwas besonders Wertvolles befindet.

Diesen könnt ihr aber nur erreichen, wenn ihr einbrecht, selbst wenn euer Ruf ausgezeichnet ist. Unter der diebischen Aktion müsst ihr nicht leiden, sofern ihr euch nicht erwischen lasst. Unterläuft euch hingegen ein Malheur, müsst ihr mit etwaigen Konsequenzen rechnen, die garantiert nicht gewaltfrei über die Bühne gehen.

Wer sich selbst als Gesetzloser im Weltall unter Beweis stellen möchte, muss sich noch ein paar Monate gedulden. Star Wars Outlaws wird gemäß des letzten Story-Trailers am 30. August 2024 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen.

Kommentare

9 Kommentare

  1. Pingu hat geschrieben: 16.04.2024 17:32 Du meinst, dass auf der KArte was aufploppt wenn man in der Nähe ist? Ja, das ist auch ganz nett.
    dass man durch Gespräche, Notizen, etc. Orte markiert bekommt
    oder dass man unbekannte Orte nur auf dem Kompass sieht, nicht aber auf der Map
    dass man erst zu den Orten reisen kann, wenn man sie schon besucht hat
    und dass kleinere Lager, Hütten, etc. sowie Side Quests oder sonst was gar nicht durchweg markiert sind
    10/10 für den Erkundungsreiz

  2. Die Markierungen auf der Karte nerven mich in jedem Spiel. Erst bei Goat Simulator 3.
    Forza Horizon spiele ich gerne mal, bis ich dann einen Blick auf die Karte werfen muss, um zu sehen wo das Ziel ist. Ab dann bin ich komplett überfordert und spiele direkt was anderes.

  3. Oder wie wäre es mit, was man nicht findet, findet man eben nicht. Es gibt keine Fragezeichen. Wenn man dann unbedingt will, kann man im Internet schauen, da gibts kurz nach Release ja genug Spieletipps auf allen möglichen Webseiten.

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