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Suicide Squad: Kill the Justice League – Schwacher Start für Antihelden-Shooter, aber etwas macht Hoffnung

Wenige Spieler am Launch-Wochenende – aber gute Bewertungen auf Steam

© Rocksteady / Warner Bros. Interactive Entertainment

Viel Wind gab es rund um Suicide Squad: Kill the Justice League im Vorfeld. Daher war es mit Spannung zu erwarten, wie das Spiel am ersten Wochenende nach dem Launch performen würde. Entwickler Rocksteady Studios könnte mit gemischten Gefühlen auf die Zahlen blicken.

Einerseits sind die Spielerzahlen eher schwach, was nach den größtenteils negativen Meldungen rund um den Release nicht verwunderlich ist; andererseits scheinen diejenigen, die sich tatsächlich mit dem Spiel beschäftigt haben, ganz zufrieden zu sein. Das jedenfalls zeigen die Bewertungen auf Steam. 

© Rocksteady / Warner Bros. Interactive Entertainment

Suicide Squad: Kill the Justice League – Besser als sein Ruf?

Am Freitag war es für die gesamte Spielerschaft so weit, nachdem zunächst die Käufer der Premium-Edition einen dreitägigen Vorabzugang bekommen hatten: Sie konnten sich in Suicide Squad: Kill the Justice League mit King Shark, Harley Quinn und Co. in das opulente Shooter-Getümmel stürzen. In der Spitze nahmen dieses Angebot aber nur knapp 13.500 User gleichzeitig auf Steam wahr – ein erfolgreiches Launch-Wochenende sieht anders aus.

Nach den Querelen im Vorfeld ist es nicht verwunderlich, dass potenzielle Spieler skeptisch sind: Es gab negative Preview-Kritiken, die mutmaßlich zur Folge hatten, dass Rocksteady keine Testmuster vor Release zur Verfügung stellte. Obendrein kam es kurz nach Beginn des Premium-Zugangs zu einem Bug, der

mehrstündige Wartungsarbeiten zur Folge hatte

.

Aufgrund des Live-Service-Modells und der auch im Singleplayer obligatorischen Internetverbindung gab es aus Spielerkreisen viele negative Stimmen. Nun zeigt sich aber, dass der Third-Person-Shooter recht gut ankommt. Derzeit sind 83 Prozent der Bewertungen auf Steam positiv. Wenn sich diese Einschätzung auch langfristig bestätigt, könnte das Spiel es auch schaffen, mehr positive Schlagzeilen zu machen und nachträglich zu einem Erfolg zu werden.

Dass man sich von typischen Live-Service-Elementen etwas distanzieren will, machte Rocksteady kürzlich deutlich, in dem sie versicherten, dass zum Beispiel Season-Pass-Inhalte auch noch erspielt werden können, wenn die jeweilige Season schon beendet ist. Er herrscht also bei Suicide Squad: Kill the Justice League kein Zeitdruck oder Spielzwang.

Kommentare

6 Kommentare

  1. die-wc-ente hat geschrieben: 05.02.2024 15:14
    In der Spitze nahmen dieses Angebot aber nur knapp 13.500 User auf Steam wahr – ein erfolgreiches Launch-Wochenende sieht anders aus.
    ich werf da mal ne ganz doofe frage in die runde:
    was wäre für so ein spiel denn ein erfolgreicher launch gewesen ?
    Granblue Fantasy Relink kam ja quasi zeitgleich raus und hatte am WE nen spieler peak von 110k auf steam, obwohl das spiel 4 tage früher schon auf PS5 verfügbar war.

  2. Vielleicht waren die Spieler ausreichend gewarnt und es haben sich wirklich nur Leute das Spiel geholt, die fanden, dass das alles supergeil aussieht?
    Oder die Erwartungen waren so gering, dass die Leute, die das Spiel skeptisch gekauft haben jetzt positiv überrascht sind. Ansich soll das Spiel ja kein Totalausfall sein, sondern irgendwie eintönig monoton.
    Ich drücke den Käufern jedenfalls die Daumen, dass sie ihren Spaß haben. Ich hatte auch schon Spaß an Spielen, die eher schlecht bewertet worden sind und einfach meinen persönlichen nicht massentauglichen Geschmack getroffen haben.

  3. die-wc-ente hat geschrieben: 05.02.2024 15:14
    In der Spitze nahmen dieses Angebot aber nur knapp 13.500 User auf Steam wahr – ein erfolgreiches Launch-Wochenende sieht anders aus.
    ich werf da mal ne ganz doofe frage in die runde:
    was wäre für so ein spiel denn ein erfolgreicher launch gewesen ?
    Schwer zu sagen.
    Aber um einen Vergleich zu bemühen, Marvel's Avengers erreichte zum Release 31.100 CCU auf Steam, und wurde hinterher von Square Enix trotzdem fallen gelassen.
    Allerdings gibt es da halt den großen Unterschied, dass Square ja dicke Lizenzgebühren an Disney zahlen musste. Das fällt bei Suicide Squad raus, das Spiel ist ja von WB selber.

  4. Auffällig ist, das viele von den positiven “Reviews” nur aus einem Satz bestehen, und von Spielern stammen die keine anderen Spiele reviewt haben oder überhaupt besitzen.
    Bei metacritic steht es im Moment bei einem Userscore von 3,8 nach über 600 Reviews.

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