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Dragon Age: The Veilguard – Bioware lüftet den Schleier und zeigt das Intro des Rollenspiels

Nach dem offiziellen Trailer auf dem Xbox Showcase durften wir uns mit dem Team von BioWare zusammensetzen und einen ersten Einblick in das kommende Dragon Age: The Veilguard werfen.

u00a9 BioWare/EA

Auf der Xbox Showcase am Sonntag wurde der erste Trailer zu Dragon Age: The Veilguard enthüllt – und gleich schonmal den Releasezeitraum mitgeliefert. Fans können sich freuen, schon bald in den Nachfolger des mittlerweile zehn Jahre alten Dragon Age: Inquisition zu starten.

Am gleichen Nachmittag gab es dann auch schon Gameplay-Eindrücke auf dem Summer Game Fest serviert. Wir konnten hinter verschlossenen Türen einen Einblick in das Intro des Fantasy-RPGs erhalten.

Dragon Age: The Veilguard – Fantastische Fortsetzung nach zehn Jahren

Bis vor wenigen Tagen war das Projekt noch unter dem Namen Dreadwolf bekannt, bevor Entwicklerstudio BioWare es in Dragon Age: The Veilguard umbenannte. Der „Veil“, also Schleier, ist ein vom mächtigen Elfenmagier Solas (der wiederum in der Lore von Dragon Age auch als Dreadwolf bekannt ist) kreiert, um das Elfenvolk zu schützen. Er ist die Barriere zwischen der Welt der Sterblichen und dem Nichts, in das man nach dem Tod gelangt. Durch die Errichtung des Schleiers haben die Elfen jedoch ihre Unsterblichkeit verloren, weshalb Solas sein Tun wieder rückgängig machen will – was wiederum eine unbändige Gefahr auf die Welt der Sterblichen loslassen wird.

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Bereits hier zeigt sich, dass eine tiefe Lore in der Welt von Dragon Age liegt. Wer die früheren Teile nicht gespielt hat, muss sich nicht grämen, denn es gibt einen detaillierten Einstieg in die Story. Wer allerdings beispielsweise schon bei Dragon Age: Inquisition dabei war, wird auf bekannte Gesichter treffen.

Wie detailliert soll der Charaktereditor sein? – Ja!

Als Held mit dem Namen Rook könnt ihr euren eigenen Charakter schaffen; nach der Wahl zwischen den Rassen Mensch, Elf, Zwerg und Qunari sowie den Klassen Krieger, Magier oder Bogenschütze geht es in einen detaillierten Charaktereditor, der heutzutage bei RPGs und Action-Adventures Usus ist und schon einiges eurer Spielzeit verschlingen könnte.

„Uns war es wichtig, dass sich alle Spieler*innen bis ins kleinste Detail so abbilden, idealisieren oder verwirklichen können, wie sie es möchten“, sagt Game Director Corinne Busche. So reagiert selbst bei vollem und langem Haar jede Strähne auf Bewegung, der Körperbau kann in einem dreiteiligen Schieberegler in die Extreme schlank, füllig und muskulös gelenkt und der Hautton auch unter verschiedenen Lichtbedingungen betrachtet werden.

Die Zwergin Harding ist zurück – und wird sich sogar eurem Team anschließen. Quelle: BioWare / EA

Euren Charakter lenkt ihr auch von seiner Denkweise her früh in eine bestimmte Richtung. In Dialogen stehen euch genretypisch immer verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung – wollt ihr eher der gönnerhafte Kumpeltyp sein oder der harsche Anführer. Wie ihr mit euren Gefährt*innen umgeht hat zudem einen Einfluss auf deren Meinung zu euch – und natürlich gibt es im Laufe des Spiels die Möglichkeit zu der einen oder anderen Romanze. „Fans dürften sich besonders über die Zwergin Harding freuen“, mutmaßt Busche. „Sie war in früheren Teilen einer der beliebtesten NPCs und wir freuen uns, dass wir sie zurückgebracht haben und ihr sie in euer Team aufnehmen könnt.“

Während des Spiels werdet ihr bis zu sieben Gefährt*innen rekrutieren können, von denen ihr immer zwei auf euer Abenteuer mitnehmen dürft. Dazu zählen neben Harding auch die zynische Magierin Neve, die wie ihr einst Teil der Schattendrachen war, der mystische Totenbeschwörer Emmrich oder die kreative Reliktjägerin Bellara. Schon im Trailer hat die Vorstellung der Charaktere und die Dynamik untereinander einen etwas humorvollen Ton.

Es beginnt mit dem Ende

Das Spiel beginnt in der Stadt Minrathous, die fantastisch, aber auch ein wenig technisch wirkt: Über hohen Mauern und Türmen der Stadt schwebt die ringförmige Festung von Solas, die von hellen Suchscheinwerfern angestrahlt wird. Rook begibt sich mit einigen Gefährten auf die vermeintlich finale Quest, Solas von seinem Vorhaben abzubringen. Dass gleich die Introszene einen Charme von Endgame hat, wurde laut Busche absichtlich so gewählt. „Wir wollen die Spieler*innen gleich ins Geschehen werfen.“ Dieses entfaltet sich in klassischen Echtzeitkämpfen, die sich jederzeit zugunsten eines Strategiebildschirms pausieren lassen. Hier könnt ihr einsehen, welche Schwächen oder Resistenzen die Gegner haben und euch für bestimmte Vorgehensweisen entscheiden.

Viele Regionen aus der Lore von Dragon Age können in The Veilguard zum ersten Mal bereist werden. Quelle: BioWare / EA

Introszene wie auch die Präsentation von BioWare von Dragons Age: The Veilguard enden mit einem fiesen Cliffhanger. Allzulange müssen Fans aber nicht warten, bereits im kommenden Herbst soll das Rollenspiel für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erscheinen. „Wir sind praktisch fertig, es werden nur noch ein paar Bugs ausgebessert“, verspricht Busche und zeigt sich sichtlich gespannt auf das Spiel, in dem das Entwicklerteam sein Credo verwirklich sieht: „Sei, wer du sein willst, in einer Welt, die es sich zu retten lohnt, in einem Team toller Charaktere.“ Was auf der Xbox Showcase noch so angekündigt wurde, könnt ihr hier lesen.

Quelle: Youtube / Dragon Age

Kommentare

16 Kommentare

  1. Den ME-Vergleich hab ich auch nur bemüht, weil ein Vorposter, der vermeintlich mehr Ahnung als ich hat (was nicht schwer ist), den schon gemacht hatte. Und tatsächlich erinnert's ja mit dem schon erwähnten Fähigkeitenrad daran. Okay, mit Schusswaffen, deren Projektile aus einem Block geschnitten werden und bei denen man auf Überhitzung achten muss, wird hier wohl eher nicht gearbeitet.
    Aber auch was den (in irgendeiner hiesigen News erwähnten?) Weggang vom Open-Worldishen hin zu separierten, durchdesignten Abschnitten angeht, erinnert das an Mass Effect (1).

  2. Pingu hat geschrieben: 12.06.2024 21:00 Ich hab mir das Gameplay (das alle paar Minuten durch Zwischensequenzen unterbrochen wird) angesehen und verstehe nicht, wie man da auf Mass Effect kommt? Mir sieht das eher aus wie ein AC oder FF16. Echtzeit Gekloppe. Öde.
    Das Fähigkeits-Kampfrad, das das Spielgeschehen verlangsamt und mit dem man den Companions Befehle geben kann, kam so ähnlich auch in Mass Effect vor. Ich schätze daher kommen die Vergleiche. Außerdem kommen beide von Bioware.
    (im Gameplay-Video waren die Companion-Befehle noch leer, aber in einer Texteinblendung stand, dass die Companion-Befehle so früh im Spiel noch nicht verfügbar sind)..
    Davon abgesehen erinnert mich das Kampfsystem auch eher an Assassin's Creed oder wie gesagt Spiderman und Hogwarts.
    Das Gameplayvideo zeigt glaube ich auch den Anfang des Spiels. Ist bei allen Spielen so, dass man am Anfang mit Videos zugeballert wird und die im mittleren Spielverlauf weniger werden.
    Positiv aufgefallen ist mir, dass die Zwergin an einer Stelle auf den Hintergrund der Spielfigur bezogen hat. Sowas erwarte ich nämlich in einem Dragon Age.
    Ich persönlich muss wirklich noch den Kulturschock verdauen und mich mit dem Gedanken anfreunden, dass Dragon Age jetzt Echtzeitkämpfe hat und modern ist. Ich glaube ich hätte das Gameplay sogar als recht positiv empfunden, wäre dies eine neue IP oder eine Reihe wie Fable, die immer schon Echtzeitkämpfe hatte.
    Und ich will das Spiel nicht schon völlig abschreiben, nur weil es sich zu sehr von den Vorgängern entfernt.
    Von daher werde ich mal weitere Infos und Reviews abwarten. Vielleicht wirds ja doch was..

  3. Nach mehrfachen Anschauen könnte das Kampfsystem im besten Fall so etwas werden wie FF7 Remake. Ich warte einfach mal auf die Mundpropaganda zu Release, ob sich der Titel lohnt. Hätte mir aber schon eher etwas in Richtung klassischen CRPG gewünscht.

  4. Ich hab mir das Gameplay (das alle paar Minuten durch Zwischensequenzen unterbrochen wird) angesehen und verstehe nicht, wie man da auf Mass Effect kommt? Mir sieht das eher aus wie ein AC oder FF16. Echtzeit Gekloppe. Öde.

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