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Call of Duty: Advanced Warfare (Shooter) – Zurück in die Zukunft

Neues Studio, Zukunftsszenario und Kevin Spacey: Activision hat sich mit
Call of Duty: Advanced Warfare nach Ghosts (Wertung: 77%) viel
vorgenommen. Kann der futuristische
Militärshooter von Sledgehammer
Games dank flinker Exoskelette im Test überzeugen?

© Sledgehammer Games / Activision

Willkommen in der Gegenwart

Während die Spielmechanik der Serie weiter stagniert, ist die Kulisse endlich in der Gegenwart angekommen. Die cineastischen Effekte müssen nicht länger an jeder Ecke matschige Oberflächen und kantige Modelle  überdecken – auf PS4 und Xbox One sieht Advanced Warfare bei flüssigen 60 Bildern pro Sekunde dank vieler Partikel, überzeugender Charaktermodelle und durchgestylter Schauplätze mit wenigen Ausnahmen wirklich gut aus. Zwar erreicht man nach wie vor nicht das bombastische Niveau von Klassenprimus Battlefield 4, lässt aber mit Panoramen wie dem Sonnenuntergang über der Antarktis oder dem umkämpften Seoul Titel wie

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Die Rendersequenzen zwischen den Missionen sind echte Hingucker. © 4P/Screenshot

Wolfenstein: The New Order deutlich hinter sich. Vor allem die Rendersequenzen zwischen den Missionen sind gelungen und fangen besonders Kevin Spaceys Mimik grandios ein.

Auch das Artdesign überzeugt: Zukunftstechnologien wie Drohnenschwärme, Schwebepanzer und Hoverbikes sehen  durchweg verdammt cool aus und erinnern dezent an die Hochglanz-Science-Fiction von Killzone Shadow Fall. Zudem merkt man, dass die Entwickler mehr Freiraum bei dem Entwurf von Waffenmodellen und -Effekten hatten – Lasergewehre, Schock-Schrotflinten und Railgun-Scharfschützengewehre sind eine willkommene Abwechslung gegenüber den ansonsten immer gleichen Sturm- und Maschinengewehren.

Auf dem PC gibt man sich diesesmal keine Blöße: Zwar gibt es keine Besonderheiten, man ist aber spielend auf Augenhöhe mit den aktuellen Konsolen. Anders sieht es da schon bei 360 und PS3 aus. Die dafür zuständigen Studios Raven und High Moon liefern auf der 360 bewährte und jederzeit flüssige Qualität ab, hinsichtlich der Beleuchtung, Partikeleffekte, Oberflächen sowie Geometrie erkennt man allerdings klare Defizite: Insbesondere die Markierungsgranate ist hier ein visueller Graus. Besonders deutlich wird dies bei der PS3-Umsetzung, die aufgrund der leicht niedrigeren Auflösung, sowie einer im Vergleich etwas instabileren Bildrate das technische Schlusslicht bildet. Dennoch reichen die minimalen Unterschiede nicht für eine Abwertung.

Begrenzt einsatzfähig

Apropos Abwechslung: die Exoskelette besitzen je nach Mission und Typ unterschiedliche Fähigkeiten. So kann

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Das Exoskelett kann zwischen den Missionen in verschiedenen Bereichen aufgewertet werden. © 4P/Screenshot

das Angriffs-Exo mit Doppelsprung und Jetpack-Bewegung aufwarten, das Spezialisten-Exo hingegen hat u.a. einen Sturmschild und eine Fokus-Bullettime. Viele der Fähigkeiten können in den Missionen allerdings nur an bestimmten Punkten eingesetzt werden, sodass die freie Verfügbarkeit nur eine Illusion bleibt. Immerhin: Hat man den Greifhaken montiert, kann man sich verhältnismäßig frei durch die Einsatzgebiete hangeln.

Zwischen den Missionen kann man seine metallenen Helferlein mit freigeschalteten Punkten verbessern. So erhält man auch in der Kampagne Boni wie schnelleres Nachladen, mehr Panzerung oder weniger Rückstoß. Der Effekt: Advanced Warfare ist zu Beginn anspruchsvoller, da sich die Fähigkeiten drastisch auf das Spielgefühl auswirken. So klickt man sich nach knapp sieben Stunden durch eine Gegnerwelle nach der anderen dem ersehnten Ende entgegen. Klick. Klick. Klick.

Kommentare

278 Kommentare

  1. man is der multiplayer stressig geworden... und diese future-scheisse kann doch auch keiner mehr sehen :(
    wäre mal wieder zeit für n ordentlichen ww2 shooter.. schön mim Karabiner, und ned immer so ne zukunftskacke da. Hab ne Under Armour Wollmütze und ne Oakley Sonnenbrille frei gespielt.. ja fein... ui cool

  2. Frage:
    Habe das Game auf der Ps3 und es ist im Multiplayer eine mittlere Katastrophe.
    Texturen laden minutenland im Spiel, ich brauche ab und an 60 Sekunden um überhaupt sehen zu können wie die ausgerüstete Waffe aussieht.
    Die Partie fängt an und da joine ich manchmal 20 Sekunden später als die ersten in der Runde.
    Nach einem Match lagt es bis zu 20 Sekunden im corbildschirm rum bevor sich was tut.
    Selbst meinen Operator den ich erschaffen kann hat im Startbilschirm Texturprobleme.
    Dann ist die konsole 2 mal stehen geblieben.
    Ist das eine spezifisches Problem der Ps3 Version oder ist meine Ps3 verbuggt?

  3. geh doch nicht vom pc aus. wo verkauft sich denn cod am meisten? auf konsole und da sieht es mit konkurrenz echt mau aus. ich jedenfalls zocke es sehr gerne und aw ist wirklich gut geworden. der mp lässt meine alte q3a und ut zeit wieder aufleben :D

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