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Crash Team Rumble (Plattformer) – Exklusiv im Das ultimative Hüpfspielgemetzel?

Nachdem Crash Team Racing den Wahnsinn auf die Räder gestellt hat, stürzt sich der Beuteldachs nun in ein handfestes Hüpfspiel-Gemetzel. In Crash Team Rumble springen und prügeln sich zwei Viererteams aus dem Crash Bandicoot-Universum durch 3D-Arenen, um möglichst viele gesammelte Wumpa-Früchte abzuliefern. Für Chaos sorgen Naturkatastrophen, riesige Wächter und Spezialfähigkeiten wie die Verwandlungskanone von Dr. Cortex. Ob die Multiplayer-Matches auch nachhaltig für Adrenalin sorgen, prüfen wir im Test.

© Toys for Bob / Activision

Gleich klatscht es – aber keinen Beifall!

Im Rahmen eines exklusiven Review-Events konnten wir den kompetitiven Spielmodus bereits einige Stunden auf der PS5 testen und berichten im ersten Teil des Tests über unsere Erfahrungen. Teil 2 folgt im

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Kosmetische Extras fördern einige wilde Verkleidungen zutage. © 4P/Screenshot

Laufe der Woche, wenn wir das Onlinespiel auch unter realen Bedingungen ausprobieren konnten. Bisher liefen die Matches ohne spürbare Lags – sehr flüssig und direkt. Der Einsatz von dedizierten Servern könnte idealerweise auch zum Launch für ein flüssiges Spiel sorgen. Crash Team Rumble ist kein Super Smash Bros.-Abklatsch, auch wenn sich die acht Teilnehmer hier Superschläge, Rutsch-Kicks und andere Nettigkeiten am laufenden Band verpassen. Stattdessen erinnert das Getümmel in den 3D-Arenen eher an MOBAs, Power Stone 2 vom Dreamcast oder auch an den Clam-Blitz-Modus aus Splatoon 2 und 3.

Beide Teams versuchen, möglichst viele Wumpa-Früchte auf der Karte zu sammeln und am eigenen Ziel, der „Bank“, abzuliefern. Wer zuerst die vorgegebene Anzahl erreicht, gewinnt. Passend zum Jump’n’Run-Vorbild spielen Sprünge eine wichtige Rolle: Vor allem auf den vertikaleren Maps kommt es schnell zu Hüpf- und Prügelduellen um die strategisch wichtigsten Punkte.

Die Klassen sind klasse!


Damit sich die Action auf der Karte verteilt, hat sich Entwickler Toys for Bob (Crash Bandicoot 4: It’s About Time)

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Catbat liefert vor allem in vertikalen Levels nützliche Akrobatik. © 4P/Screenshot

ein sinnvolles Klassensystem ausgedacht. Es bringt etwas Taktik ins individuelle Spiel, bleibt aber einfach genug, um Einsteiger und junge Spieler nicht zu überfordern. Crash etwa ist ein „Punkter“, der besonders viele Früchte tragen kann. Zerbricht er Kisten und liefert viel Obst ab, hilft das nicht nur seinem Team. Es lädt auch die vorm Match wählbare Spezialkraft auf. Auf Knopfdruck platziert er zum Beispiel eine spuckende Pflanze, die ihre Opfer verlangsamt – oder auch einen „Heilkühlschrank“, der nahe Teammitglieder mit Lebensenergie unterstützt.

Der massige Dingodile hingegen gehört zur Klasse der „Blocker“, die ihre Gegner am Punkten hindern müssen, um ihre Spezialkraft aufzuladen. Fans der Serie dürften seinen riesigen Staubsauger kennen, der nicht nur als kurzzeitiges Jetpack dient. Am meisten Spaß macht es, den Gegnern Wumpas zu stibitzen oder sie ihnen massenhaft vor der Nase wegzusaugen. Im Gegenzug brauchte es eine Weile, bis ich mich wieder an seine behäbigen Bewegungen gewöhnt hatte.

Fruchtiger Boost!


Am interessantesten ist die Booster-Klasse, in der Coco und der Superschurke Dr. Neo Cortex zu finden sind. Ihre besondere Aufgabe besteht darin, eine Reihe großer Edelsteinplattformen am Rand der Karte zu besetzen und für eine Weile zu halten. Sind sie erst einmal aktiv, sorgt ein prozentualer „Boost“ für einen zusätzlichen Punktesegen vom beispielsweise 40 Prozent. Mitspieler sollten also darauf achten, gesammelte Wumpas möglichst immer dann abzuliefern, wenn ihre Boost-Anzeige am oberen Bildrand leuchtet. So füllt sich die Punkteanzeige bis zum Sieg deutlich schneller!

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Die Gasmoxianische Wache hält Angreifer effektiv in Schach. © 4P/Screenshot

Verzögerungen bei der Abgabe der Früchte bergen aber auch Gefahren. Wer zu lange wartet, läuft Gefahr, von den einfachen Kombos eines Gegners K.O. geschlagen oder vom Arenarand geprügelt zu werden. Nach einer kurzen Auszeit sind dann alle Wumpas futsch. Solche Überlegungen sorgten schon oft für angenehme Spannung auf dem gewählten Weg über die Karte. Immer wieder entbrannten erbitterte Duelle um die Edelsteine, die ich im letzten Moment zurückerobern konnte. Als sich schließlich fast das gesamte gegnerische Team auf mich stürzte, gab ich schließlich die Position auf und zischte zu unserem „Tor“, um meine Wumpas nicht im Gemetzel zu verlieren.

Kommentare

6 Kommentare

  1. Cytasis hat geschrieben: 22.06.2023 20:11
    UAZ-469 hat geschrieben: 19.06.2023 22:07 Och Menno, und ich hatte schon gedacht, das wäre das Remake zu Crash Bash. :(
    Dachte is auch, aber lokale partygames sind wohl out :(
    Mario Party liefert noch fleißig, aber ansonsten ist es da außer im Indie Bereich wirklich mau. Es verlagert sich eben immer mehr ins Online Gaming.....

  2. Unser Tester Jan hat Crash Team Rumble wie versprochen unter Live-Bedingungen noch einmal auf den Zahn gefühlt und ein Update samt finaler Wertung geliefert. :)

  3. Dragon2 hat geschrieben: 19.06.2023 18:50 Wird bestimmt bald Free 2 Play, dann teste ich es mal.
    oder kommt es recht schnell in einen Abodienst, weil durch das Customizing ist da ja recht viel mit Mikrotransaktionen einnehmbar. Hängt vermutlich auch davon ab, wie es sich verkauft. Wenn das schleppend läuft, bietet sich so ein Abodienst dann eh an, damit die Spielerzahlen steigen. Lassen wir uns überraschen. Grundsätzlich würde ich dann auch mal rein schauen.

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