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You Don’t Know Jack 4 (Musik & Party) – You Don’t Know Jack 4

Normale Quizshows stellen Fragen wie »Wann war der dreißigjährige Krieg?« oder »Was bedeutet `DNS`?«. Wenn man allerdings an Knochen wie »Welches Gebirge könnte sich beim Arzt beklagen, dass ihm die Zugspitze weh tut?« zu knabbern hat, dann ist eines klar: es ist Jack-Time! Die legendäre Blödel-Quizshow geht in die vierte Runde – kann das noch mal gut gehen?

© Berkeley Systems / Take 2

Leider funktioniert das nicht mehr so hinterhältig wie im dritten Teil, wo man die Antwortmöglichkeiten vernageln konnte. Darüber hinaus haben die Entwickler den vierten Jack ziemlich gestrafft, was dem einen zusagen wird, dem anderen eher nicht.

Neben der erwähnten festen Rundenzahl haben jetzt auch die Geldbeträge für jede Frage eine fixen Wert, und sind nicht mehr zufällig wählbar. Der beliebte Modus »Bleifuß« wurde gestrichen, und abschließend harren nur noch rund 600 Fragen ihrer Beantwortung – das sind nur noch 2/3 des Vorgängers.

Und zu trauriger Letzt fehlen auch die fiesen Namensspielchen des Vorgängers, die gelegentlich schon bei der Eingabe des Spielernamens die bösartigsten Sachen aus dem Eingetippten machten.

Online-Sorgen

Die wichtigste Neuerung ist der Online-Modus, wo man gegen bekloppte Ratefüchse aus aller Welt antreten kann. Vier Räume mit je zwölf Tischen bieten Platz für 48 Partien zu je maximal drei Mitspielern. Das Spiel läuft prinzipiell genauso ab wie offline, nur dass man hier auch chatten und vorgefertigte Kommentare in Sprechblasen ablassen kann.

Praktischerweise kann auch weitergespielt werden, falls ein Mitspieler rausfliegt. Leider funktioniert das System momentan noch sehr unzuverlässig: viele Partien können nicht zu Ende gespielt werden, da das Spiel mittendrin plötzlich aufhört. Außerdem gibt es keinen LAN-Modus, der gerade für die spaßige Bürorunde in der Mittagspause prädestiniert gewesen wäre.

Technik von.. ähm..

Dass die Optik der Jack-Serie schon immer mehr zweckmäßig denn hübsch anzusehen war, sollte sich herumgesprochen haben. Und natürlich gibt es auch dieses Mal bestenfalls Übersichtliches aufs Auge, von »schön« kann wirklich nicht gesprochen werden: schwirrende Rundenzahlen, nette Font-Effekte, ein paar hübsche Animationen, und die mickrige Auflösung mit ihren 640×480 Bildpunkten ist nicht verstellbar.

Doch darauf kommt es im Grunde nicht an, denn Jack lebt von der Akustik: Sprecher Kai Taschner, der schon in den Vorgängern den Part des miesepetrigen Moderators übernahm, ist auch dieses Mal wieder von der Partie – und bösartiger denn je. Alles, aber auch wirklich alles wird kommentiert, Jack schweift dauernd ab, labert mit Leuten im Hintergrund, macht sich über die Kandidaten lustig und so weiter – großartig! Begleitet wird das Dauer-Labern von passend eingestreuten Musik-Jingles.

Darüber hinaus haben die Entwickler wieder einige der legendären Jack-Werbespots auf die CD gepackt, die Ihr im Abspann zu hören bekommt – wer also beispielsweise alles über »Östrogena, die Pille, die Ihren Mann sensibler macht« wissen will, sollte nach dem Spiel abwarten und zuhören.  

Kommentare

7 Kommentare

  1. ...ja, Jack 1 war noch das beste, denn Jack leidet wie alle fortsetzung, unter dem problem, das es nichts neues mehr is... schon zwei färbte ab, drei fand ich wieder einen hauch spannender, aber jack 4... naja, wie ich oben bereits schrieb... da hier auch kein wirklicher graphischer burner kommt, den man haben muss, sollte man eher versuchen jack 1 irgendwo günstig zu schiessen... damit habt ihr wirklich nen ganzes wochenende euern spass...
    PS: Keine ahnung woher du das kennst... ich bin ja nihct nur hier im Forum...

  2. Ein quiz spiel sollte keine bugs haben, trotzdem müsstet ihr es auch negativ schreiben, also \"einige bugs\"
    2fand ich auch sehr gut, obwohl man da schon mehr als um eine ecke denken musste...
    es heißt déja vu (=schon gesehen)

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