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Killzone 2(Shooter) – Killzone 2

Grelle Blitze zucken über sturmgrauen Himmel. Blutrote Fahnen zittern im Wind. Die Luft knistert vor Aggressivität, aber noch ist es totenstill. Noch warte ich in einem trostlosen Betonghetto auf die hässliche Fratze des Krieges. Dann geht alles ganz schnell: Propeller donnern, der Boden bebt, Mündungsfeuer leuchten auf und die Welt versinkt in einem martialischen Stakkato aus Projektilen, Schreien und Flüchen.

© Guerrilla Games / Sony

Die Macht der Todeszone

Ein paar Meter vor mir detoniert eine Granate. Während sich ein dunkler Vorhang aus Sand und Staub über das Schlachtfeld legt, spurte ich in Deckung, verschanze mich hinter einem ausgebrannten Panzer, das Sturmgewehr im Anschlag. Fanatische

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Video: Eine der besten Szenen ist der Kampf gegen diesen fliegenden ATAC – hier weht ein Hauch von Metal Gear Solid 4, was Artdesign und Bosskampfspannung angeht.

Parolen dröhnen aus Lautsprechern, begleitet von pathetisch walzender Musik, MG-Salven durchsieben die Erde und überall fallen Kameraden. Diese Invasion fühlt sich schon nach den ersten Metern an wie ein Himmelfahrtskommando – sekündlich grüßt der D-Day.

Ich lehne mich seitwärts heraus, will auf den Feind schießen, sehe nur grauschwarz wabernden Qualm. Verdammt, wo sind die Helghast? Ich lehne mich noch mal heraus: Der Rauch verzieht sich widerwillig und enthüllt erst eines, dann zwei und schließlich ein halbes Dutzend rot glühender Augenpaare. Scheiße – das sind zu viele! Ich greif mir eine Granate, schmeiß das explosive Baby fast blind nach vorne, höre mit Freude tiefkehliges Entsetzen und lade durch…

Düster, bedrohlich, tödlich

Ich bin sofort mittendrin in der Kriegshölle, mittendrin in der lebensfeindlichen Atmosphäre des Planeten Helghan. Und ich kann kaum verschnaufen: Deckung suchen, feuern, spurten, werfen, springen, zurück ziehen, nachladen. Ich hetze durch Schützengräben, durch enge, nur spärlich beleuchtete Gänge, steige Treppen hinauf, renne an zerfetzten Balkonen vorbei,

Spielszenen aus der finalen Version:

Video #1: Wüstensturm

Video #2: Stromgewehr

Video #3: Kampf auf dem Zug

Video #4: Kampf gegen ATAC
springe in klaffende Bodenlöcher und spüre die Blicke der Helghast im Rücken. Kein Wunder: Man landet als Eroberer der Allianz (ISA), während die Helghast als Verteidiger um ihre Heimat kämpfen. Mein Ziel ist die Ergreifung ihres Diktators Visari; ihr Ziel ist es, mich daran zu hindern.

Killzone 2 ist kein Spätzünder wie Gears of War 2: Hier starrt man nach der hervorragend inszenierten Landung des Intros direkt in die Fratze eines futuristischen, aber dabei überaus beklemmenden Krieges gegen einen faschistoiden Gegner – und dieser Blick sorgt von Anfang an für Respekt und Anerkennung. Zum einen ist der Anspruch ein angenehm hoher, zum anderen ist der Anblick ein überaus famoser. Wer einen Run&Gun-Shooter mit Schießbudenflair und Explosionsromantik befürchtet hat, wird positiv überrascht – 

dieses Spiel fühlt sich eher an wie ein Military-Shooter der Marke Operation Flashpoint <a class="DYNLINK" onmouseover="DynToolTipp_Show('Klicken für Gameinfos‚)“ onmouseout=“DynToolTipp_Hide(); “ href=“javascript:DynCont_Display(‚Gamefinder‘,’runmod.php?sid=%7BSID%7D&LAYOUT=dyncont_gf&spielid=398′)“>

. Die Soldaten der Spezialeinheit wirken markant, menschlich und natürlich; Typen zum Anfassen, die sich sehr flüssig bewegen und nicht so bizepsübermächtig wie bei der
Mit diesen Transportern landet eure Spezialeinheit im Kriegsgebiet, um den Diktator Visari aufzuspüren: Sev, Rico, Garza und Natko haben viel zu tun.
Konkurrenz auftreten.

Das, was einem auf dem Planeten Helghan in der Rolle von Sergeant „Sev“ Sevchenko begegnet, ist von der ersten bis zur letzten Sekunde an intensiv, gnadenlos und fast schon unheimlich realistisch. Die animierten Auswirkungen bei Beschuss erinnern an die Kollisionsabfragen eines Resident Evil 5 <a class="DYNLINK" onmouseover="DynToolTipp_Show('Klicken für Gameinfos‚)“ onmouseout=“DynToolTipp_Hide(); “ href=“javascript:DynCont_Display(‚Gamefinder‘,’runmod.php?sid=%7BSID%7D&LAYOUT=dyncont_gf&spielid=8235′)“>
(nur dass man den Helghast keine Waffen aus der Hand schießen kann) und übertreffen jeden anderen Shooter – auch Epics Kettensägengemetzel: Man kann den „Rotaugen“ aka „Higs“ die Helme vom Kopf schießen und wenn man die Unterschenkel eines Feindes im vollem Lauf trifft, dann reißt es seine Beine nach hinten und er kracht mit dem Oberkörper zu Boden. Die Helghast vertragen aufgrund ihrer Panzerung manchmal fünf, sechs Schüsse auf den Körper und jeder Einschlag hinterlässt eine andere Wirkung. Wer dem martialischen Projektilfetisch frönen will, bekommt hier Zuckungen, Stürze und Zusammenbrüche in brutalen Endlosschleifen.
                   

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