Veröffentlicht inTests

Star Wars: Republic Commando (Shooter) – Star Wars: Republic Commando

In einer weit entfernten Galaxie landen wir in einem Dropship auf dem roten Planeten Geonosis. Die Tür öffnet sich und vor uns bricht die Hölle los: Passagiere werden von geflügelten Bugs weggerissen, während geklonte Kriegerkollegen in Deckung gehen – eine Roboterarmee rückt an: Gigantische spinnenähnliche Walker stolzieren am Boden und am Himmel ist mehr los als am Frankfurter Flughafen. Wir stürmen nach draußen, den Blaster im Anschlag und unterstützen unsere Armee im Kampf gegen die Übermacht…

© Lucas Arts / Activision / Aspyr Media

Fazit

Star Wars Republic Commando ist viel mehr ein Ego- als ein Taktik-Shooter. Das Team-Element sorgt zwar in der Anfangsphase für viel Motivation, aber da sich in den folgenden Kampagnen überhaupt nichts am Geschehen verändert und fast alle Gefechte nach Schema F ablaufen (Reinlaufen, Positionen nehmen, Schießen, Weiterlaufen), rückt der Taktik-Aspekt gehörig in den Hintergrund. Auch das viel zu lineare Level-Design schränkt die strategischen Möglichkeiten ein. Dafür wird euch Nonstop-Action mit hoher Geschwindigkeit geboten. Ihr stürmt praktisch durch die mit Gegnern überladenen Levels und ballert alles in Grund und Boden. Erfreulich ist dabei, dass sich eure KI-Kollegen ziemlich clever anstellen und coole Sprüche parat haben. Die Bedienung ist trotz Team-Aspekt sehr einfach gehalten ist, sowohl auf der Xbox als auch dem PC. Im Gegensatz zu jedem anderen Star Wars-Spiel ist die Atmosphäre allerdings eher finster und bedrohlich. Insbesondere das Geisterschiff-Level bietet eine gute Einstimmung auf Episode 3. Umrahmt wird das Ganze von einem grandiosen Soundtrack und guter Grafik. Schade ist aber, dass nach knapp acht bis zehn Stunden die Kampagne vorbei ist. Danach wartet nur ein unspektakulärer Multiplayer-Modus auf euch.
Kommentare

12 Kommentare

  1. Eines der wenigen Spiele die mir aus meiner Kindheit in Erinnerung geblieben sind. Das Spiel war der absolute Hammer und der Multiplayer hat auch Laune gemacht.

  2. Es fehlt die Erläuterung, wer überhaupt General Grievous ist :Häschen:
    Das wurde ja dann mit dem Erscheinen von Episode III nachgeholt, obwohl er dort auch lediglich einen Raum betritt und ab diesem Moment einfach "da" ist. Seine Herkunft wird eher rückblickend und in anderen Franchise-Ablegern erklärt. Ihr wusstet das natürlich zum Testzeitpunkt noch nicht. Ich halte es allerdings für einen erfrischenden Ansatz. Bei Star Wars haben sich verschiedene Veröffentlichungen schon immer ergänzt und "gemeinsam" die große Hauptstory weitergeführt, die die Filme begonnen haben.

  3. jaja.... das game ist alt :roll: . ich konnts heute wieder einmal seit langem zocken und ich muss sagen, crysis bleibt im regal liegen :lol: . ich finde das spiel ist der absolute hammer und der multiplayer ist gar nicht so doof.

Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar.

Seite 1