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Warface: Breakout (Shooter) – The bomb has exploded

Wer braucht denn bitte dieses Spiel? Counter-Strike erfreut sich doch nach wie vor bester Gesundheit und bekam erst dieser Tage sogar starke Konkurrenz in Form des frisch veröffentlichten Valorant. Wozu also ein Warface: Breakout, das so ungeniert von seinem unverkennbaren Vorbild abschaut, dass man von einem Klon sprechen muss? Nun, zumindest ein Grund für seine Existenz lässt sich schnell finden: Es ist der einzige Vertreter dieser speziellen Art auf PS4 und Xbox One. Aber konnten wir im Test auch weitere ausmachen?

© Allods Team / MY.GAMES

Fazit

Damit hatte ich nicht gerechnet: Im Kern ist Warface: Breakout glatt ein Hit-Kandidat! Die Action fühlt sich nämlich verdammt gut an und ist hervorragend auf die Steuerung mit Gamepad zurechtgeschnitten. Hinzu kommen das bewährte Kaufen von Waffen, Granaten und Ausrüstung sowie gutes Leveldesign, das überlegtes taktisches Vorgehen belohnt. Mir gefällt auch das Ausstatten fast aller Waffen mit verschiedenen Zielfernrohren, obwohl ich an dieser Stelle eine Möglichkeit vermisse die Ergebnisse in Ruhe zu testen. Dem Teamwork fehlt zudem ein Ping-System. Richtig ärgerlich sind aber erst Verbindungsschwierigkeiten, wegen denen nicht alle Treffer zuverlässig erfasst werden und die mitunter gar Unterbrechungen auslösen. Bekommt Allods die Probleme in den Griff, könnte sich Breakout zu einem der besten Shooter seiner Art entwickeln. Im aktuellen Zustand ist es „nur“ ein hervorragend spielbares, aber von sehr auffälligen Startschwierigkeiten geplagtes Basispaket, dem noch Bestandteile fehlen, um seine ganze Stärke zu entfalten.

Wertung

PS4
PS4

Erstklassiger Shooter, der das Counter-Strike-Prinzip sehr gut umsetzt, im aktuellen Zustand aber unter Verbindungsproblemen leidet.

Echtgeldtransaktionen

"Wie negativ wirken sich zusätzliche Käufe auf das Spielerlebnis, die Mechanik oder die Wertung aus?"

Gar nicht.
Leicht.
Mittel.
Stark.
Extrem.

Leicht.

  • Es gibt Käufe nur für optionale Kosmetik wie Farben, Skins, Kostüme etc.

  • Man kann sich keine Vorteile im Wettbewerb oder der Karriere verschaffen, kein Pay-to-win.

  • Käufe haben keine Auswirkungen auf das Spieldesign.

Kommentare

6 Kommentare

  1. Sif hat geschrieben: 15.06.2020 13:45 Dann doch lieber Hunt: Showdown.
    uff...
    schaue ich jetzt "Spiel mir das Lied vom Tod" oder lieber "S.W.A.T."? Egal, in beiden wird geschossen...

  2. Sorry aber die Überschrift ist ein Totalausfall....
    Counter-Strike gibt es seit 2012 auf den Konsolen (Xbox 360 und Ps3). Sie würde nur Sinn ergeben, wenn es dort keine Versionen gäbe. 8O

  3. Fand es schon immer komisch, das valve es nie versucht hat counter strike auf Konsole zu bringen. Team Fortress war damals richtig geil auf der 360, bis es dann untergegangen ist und nicht wie die PC Version aktualisiert und ausgebaut wurde.
    Naja, so gut es in Teilen klingt, für mich kommt es 10, 15 Jahre zu spät.

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